Projekte

Projektüberblick

Das Projekt im Überblick

60 Jahre alt  – und was nun? Diese Frage stellt sich die Frankfurter Bibliothekarin Elisabeth Zilz im Jahr 1984. Die Antwort darauf findet sie in Nicaragua: mit einem Bücherbus möchte sie den Lesehunger der Bevölkerung nach der erfolgreichen Alphabetisierungskampagne im Lande stillen.

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Unterstützung für ihr Vorhaben erfährt Elisabeth Zilz durch Ernesto Cardenal, der zu dieser Zeit Kulturminister Nicaraguas ist. Drei Jahre später, 1987, nimmt der farbenfroh angemalte Bücherbus ‘Bertolt Brecht’ Fahrt auf. Sein Ziel sind abgelegene Gemeinden, Schulen und verschiedene Gefängnisse.

Das Projekt nimmt Fahrt auf

Wer liest, reist durch die ganze Welt, verändert sich, wird kritisch, aktiv und offen. Diese Überzeugung trägt das Projekt von Beginn an bis heute. Gemeinsam mit Freunden in Deutschland gründet Elisabeth Zilz 1992 den gemeinnützigen Verein „Ein Bücherbus für Nicaragua“. Schon ein Jahr darauf wird die Deutsch-Nicaraguanische Bibliothek in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung in Managua gegründet. Ein großer Lesesaal, ein geräumiges Magazin, ausreichend Platz für die Kinderbetreuung und eine Garage für den Bücherbus geben dem Projekt acht Jahre lang ein Zuhause. Der Bücherbestand wächst, immer mehr wissensdurstige Nicaraguaner suchen die Bibliothek auf – es wird eng. Im Jahr 2000 schenkt die Stadt Managua der Bibliothek ein Grundstück. Bereits ein Jahr darauf wird das eigene, neu errichtete, schmucke Gebäude eingeweiht. Pan y Arte unterstützt das Projekt seit dem Jahr 2002 und übernimmt 2009 vom Frankfurter Verein „Ein Bücherbus für Nicaragua“ die Trägerschaft des Projekts.

Fixstern in Nicaraguas Hauptstadt Managua

Mittlerweile ist die Bibliothek mit ihrem Bestand von fast 17.000 Büchern die größte Präsenzbibliothek Nicaraguas. Täglich kommen bis zu 200 Kinder und Jugendliche, lesen oder suchen Informationen für ihre Schulaufgaben. Und längst steht nicht mehr nur das Lesen auf dem Programm. Die Bibliothek hat sich zu einem lebendigen und beliebten Kultur- und Bildungszentrum entwickelt: die vielfältigen Veranstaltungen vom Kinoabend bis zum Workshop zu Frauenrechten ziehen immer mehr interessierte Nicaraguaner an. Sie streben danach, aktiv ihre Gesellschaft zu gestalten und ihren eigenen Beitrag zu leisten. Die Angebote in der Bibliothek und die Besuche des Bücherbusses nehmen sie deshalb dankbar an.

 

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