Projekte

Projektüberblick

Das Projekt im Überblick

Als der österreichische Schauspieler und Autor Dietmar Schönherr und der nicaraguanische Poet, Priester und Politiker Ernesto Cardenal in den 80er Jahren die Ruine der heutigen ‘Casa de los Tres Mundos’ in Granada erwerben, hat das Gebäude bereits eine bewegte Geschichte hinter sich.

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Nach aufwändigen Renovierungsarbeiten erstrahlt das Gebäude in neuem Glanz. Das internationale Kulturzentrum öffnet im Jahr 1992 seine Pforten.
Zahlreiche wissbegierige Kinder und Jugendliche erwecken das Haus zum Leben – Kreativität, Inspiration und die Freude an Kunst und Kultur ziehen ein.
In den Malkursen erproben die Kinder ihre Phantasie und lassen ihrer Kreativität freien Lauf.
Eine Grafikwerkstatt und Künstlerateliers entstehen. Künstler finden in der ‘Casa’ Raum zur freien Entfaltung.
Die Musik hält Einzug! Der Musikunterricht eröffnet Kindern und Jugendlichen neue Welten.
Musik und Malerei gibt es schon – da darf auch das Theater nicht länger fehlen. 2002 starten die ersten Theaterkurse.
Wertvolles Bürgerzentrum: Die ‘Casa’ bietet zahlreichen Veranstaltungen einen würdigen Rahmen.
Der freie Radiosender ‘Radio Volcán’ bezieht Räumlichkeiten in der Casa und geht 2006 erstmals auf Sendung.
Seit 2007 widmet sich die ‘Casa’ im Ausbildungszentrum Centro Cultura Empresarial (CCE) auch der beruflichen Bildung.
2010 wird die kleine Fachbibliothek „Philipp Roussillon“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die spanische Kunststiftung ‘ArtSur’ schenkt der ‘Casa’ ein zusätzliches Grafikatelier in der Nachbarschaft.

Kunst und Kultur ziehen ein

Zur Zeit der Friedensbewegung und gelebter Solidarität mit Nicaragua reist auch Dietmar Schönherr Anfang der 80er Jahre dorthin. Nicaragua und seine liebenswerten Menschen wachsen ihm sofort ans Herz. Er möchte der Bevölkerung dort zur Seite zu stehen – mit Brot und Kunst. Gemeinsam mit seinem Freund Ernesto Cardenal gründet er 1987 die  Stiftung „Fundación Casa de los Tres Mundos". Die beiden erwerben den ehemaligen Adelssitz von den Erben Julio Cardenals.  Die aufwändigen Renovierungsarbeiten beginnen, bis im Jahr 1992 endlich die Eröffnung des internationalen Kulturzentrums gefeiert werden kann.

Ort der Begegnung

Von Beginn an steht die Arbeit der Stiftung ‘Casa de los Tres Mundos’  ganz im Zeichen der Integration: Kinder und Jugendliche aus allen sozialen Schichten singen, malen oder tanzen gemeinsam. Um den Kulturprojekten eine solide Basis zu geben, wird der Verein ‘Pan y Arte’ gegründet. Dietmar Schönherr übernimmt den Vorsitz. Seither werden Jahr für Jahr Spenden gesammelt, um eine nachhaltige Projektarbeit in Nicaragua sicher zu stellen.

 

In der ‘Casa’ ist die tägliche Betreuung für die meisten Kinder und Jugendlichen das einzige Freizeitangebot neben der Schule oder ihrer Arbeit. Doch nicht nur für die junge Bevölkerung Granadas ist das politisch neutrale und überkonfessionell arbeitende Kulturzentrum ein Anlaufpunkt: Konzerte, Ausstellungen, Festivals, Kinovorführungen, Lesungen und andere Feierlichkeiten bilden einen bunten Strauß an Veranstaltungen. Er zieht die Bewohner Granadas, Kulturschaffende und Besucher aus aller Welt an. Für viele Menschen ist die ‘Casa’ längst zu einem zweiten Zuhause geworden.

Von Beginn an leitet der österreichische Historiker und Politologe Dieter Stadler das Kulturzentrum. In ihm hat das Haus eine kompetente und zuverlässige Kraft mit einem motivierten, erfahrenen Team an seiner Seite. Es gehört zum Konzept des Hauses, dass die ‘Casa’ nicht alle stattfindenden Veranstaltungen allein organisiert und finanziert. Regelmäßige Kooperationen mit staatlichen und nichtstaatlichen Stellen tragen zur Kultur des Austausches und der gegenseitigen Inspiration bei.

Jeder soll teilhaben!

Noch immer sind musische Angebote wie an der ‘Casa’ in Nicaragua rar. Zudem ist das Kulturzentrum für viele Kinder und Jugendliche aus den ärmeren Stadtvierteln zu weit entfernt. Doch auch sie sollen in die Welt der Musik, der Kunst und des Theaters eintauchen dürfen. Deshalb gehen seit 2003 die Lehrer der Casa direkt in die Viertel und geben dort im Gemeindezentrum oder in der Schule Musik-, Kunst- oder Theaterkurse. Kultur darf kein Luxus sein! Und damit Kinder ihre Zukunft gestalten können, brauchen sie Kreativität, Bildung und Zuwendung, Die Arbeit an der ‘Casa’ setzt genau hier an.

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