Projekte

Projektüberblick

Das Projekt im Überblick

Eingestürzte Häuser, Brücken und Strassen von Wassermassen weggerissen. Zehntausende obdachlos und Hunderttausende notdürftig evakuiert. Ernte und Infrastruktur fast völlig zerstört. Der verherrende Hurrikan ‘Mitch’ wütet 1998 in ganz Zentralamerika. So auch im Dorf Malacatoya im Gemeindegebiet Granadas. Hier wird ein ganzer Landstrich bis zu 1,5 Meter für sechs Tage überflutet.

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Hurrikan Mitch verwüstet mit sintflutartigen Regenfällen 1998 weite Teile Mittelamerikas.
Dietmar Schönherr ruft in der „ZEIT“ zu Spenden auf und erfährt große Solidarität.
Von den Spendengeldern wird ein höhergelegenes Grundstück gekauft, sicher vor Überschwemmungen. Im Jahr 2000 entstehen die ersten Häuser.
Die Familien bauen unter fachlicher Anleitung selbst. Durch den gemeinsamen Bauerfolg entsteht ein Gefühl der Solidarität.
Auch Kunst und Kultur ziehen ein! 2002 starten die ersten Musik,- Mal und Theaterkurse für die Kinder des Dorfes.
Und bald ist auch ihre Grundschule, die ‘primaria’, fertig gestellt.
Für die Eltern entstehen Arbeitsplätze: die Papiermanufaktur und die Imkerei nehmen ihren Betrieb auf.
Auch in der Landwirtschaft geht es voran. Biologischer Gemüseanbau und Hühnerzucht halten Einzug und fordern das Engagement der Bewohner. Schulungen machen sie fit.
Skulpturen präkolumbianischer Grabbeigaben eines nahegelegenen Friedhofes erinnern an die Geschichte des Ortes – und laden die Kinder zum Spielen ein.
In die Welt der Bücher eintauchen können die Kinder und Jugendlichen seit dem Jahr 2009 in der farbenfrohen Bücherecke im Dorf. Ein Publikumsmagnet!
Endlich bekommen auch die Jüngsten ihren eigenen Ort zum Spielen und Lernen. Im Jahr 2009 öffnet die Vorschule ihre Pforten für sie.

Dietmar Schönherr möchte spontan helfen. Er ruft in Deutschland in der Zeitung „Die Zeit“ zu Spenden auf und initiiert damit die Entwicklung des Dorfes Malacatoya / Los Angeles. Ziel ist die Schaffung sicherer Häuser für die Opfer der Hurrikankatastrophe in der Region. Dietmar Schönherr und Pan y Arte kaufen ein Grundstück von 12 Hektar, das sicher vor Überschwemmungen an der höchsten Stelle zwischen zwei Flüssen liegt.

Ein neues Dorf entsteht

Von Beginn an wird die betroffene Bevölkerung in die Planung und Durchführung einbezogen. Gemeinsam erstellen die Familien, Architekten und die Projektverantwortlichen die Baupläne für die Häuser. Lokale Bautraditionen fließen in die Pläne mit ein. Die Familien errichten ihr neues Heim unter fachlicher Anleitung in Eigenregie. Auch das Gemeindezentrum, der Gesundheitsposten und die Schule entstehen auf diese Weise. Durch den gemeinsamen Bauerfolg wächst nach und nach eine Dorfgemeinschaft. Im Jahr 2012 wohnen zirka 1000 Nicaraguaner in der Siedlung Los Angeles. Viele Familien leben mit drei Generationen unter einem Dach. Sie müssen keine Überschwemmungen mehr fürchten, doch noch immer führt die Regenzeit von Mai bis Oktober regelmäßig dazu, dass ihre Siedlung wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten ist. Fehlendes Know How, die abgeschiedene Lage und ständige Wetterkapriolen erschweren es den Bewohnern ein regelmäßiges Einkommen zu erwirtschaften. Viele von ihnen arbeiten zudem als saisonale Landarbeiter auf den Plantagen der Großgrundbesitzer in einem unsicheren Arbeitsverhältnis. Doch es gibt viele positive Entwicklungen und die Dorfbewohner lassen sich nicht entmutigen. Sie blicken zuversichtlich in die Zukunft.

Verbesserung der Lebensqualität

Mit dem Bau der neuen Häuser ist ein wichtiges Grundbedürfnis der Einwohner befriedigt. Darüber hinaus ist es Pan y Arte ein wichtiges Anliegen, ihre Lebensqualität zu verbessern. Die Beschaffung von Arbeitsplätzen sowie kulturelle und edukative Angebote sind deshalb zentrale Bestandteile der Dorfentwicklung. Wesentlich ist dabei, dass die lokale Bevölkerung mit in die Überlegungen und Entscheidungen einbezogen wird und sich selbst engagiert.

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