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85. Geburtstag

Feliz cumpleaños, Dietmar Schönherr!

Gratulieren Sie mit uns, und erfüllen Sie ihm seinen größten Wunsch für Nicaragua!

Dietmar Schönherr und der Poet Ernesto Cardenal, hier 1999 gemeinsam mit Kindern der Malschule im internationalen Kulturzentrum ‘Casa de los Tres Mundos’. (© Peter Bischoff)

Liebe Leserinnen und Leser,

wie viele aus meiner Generation kannte auch ich Dietmar Schönherr aus dem Fernsehen. Vor knapp 25 Jahren lernte ich ihn ganz persönlich kennen und schätzen. Wir trafen uns im Büro der Caritas Wien. Dietmar fragte meinen damaligen Chef nach einer geeigneten Person, die seine Projekte in Nicaragua voranbringen könnte. Die Wahl fiel auf mich, und so kam ich nach Granada an die ‘Casa de los Tres Mundos


In diesen Tagen feiert Dietmar seinen 85. Geburtstag! Ich möchte diesen ganz besonderen Ehrentag zum Anlass nehmen, mich bei ihm zu bedanken und an sein so einzigartiges Engagement in Nicaragua zu erinnern. Und ich möchte Sie heute dazu gewinnen, ihm zu seinem 85. Geburtstag seinen größten Wunsch zu erfüllen.

Die Schauspielerei allein reichte Dietmar nicht aus. Ihm lag es besonders am Herzen Menschen zu helfen, die durch Krieg in Not geraten sind. Im Herbst ´83 lernte er Ernesto Cardenal, damals Kulturminister in der sandinistischen Revolutionsregierung, auf der Buchmesse in Frankfurt kennen. Ernesto lud Dietmar nach Nicaragua ein. Dies war der Beginn einer bis heute intensiven Freundschaft. Ernesto war es auch, der Dietmar davon überzeugte, neben dem „Brot“ auch „Kunst und Kultur“ in den Blick zu nehmen. So entstand mit ‘Pan y Arte’ ein bis heute einmaliger Ansatz in der Entwicklungszusammenarbeit.

Dietmar Schönherr 1985 mit Campesinos im Dorf La Posolera. Diese mussten ihre Heimat im Norden des Landes verlassen, da die Contras ihre Häuser zerstörten. Dietmar Schönherr ruft in Europa um Hilfe.

Nicaragua hatte sich damals aus eigener Kraft von einer 45 Jahre dauernden Diktatur befreit. Vorhandene Kulturgüter und traditionelles Wissen wurden in dieser schweren Zeit bewusst unterdrückt oder gar zerstört. Ziel von ‘Pan y Arte’ war und ist es bis heute, gemeinsam mit den Nicaraguanern Orte zu schaffen, an denen sie zu den Wurzeln ihrer Kultur zurückfinden können, um daraus Neues für eine eigenständige Zukunft zu entwickeln. Als wir in den 80er Jahren begannen, war Nicaragua durch das „Embargo“ der Reagan-Administration im Contrakrieg wirtschaftlich von der Außenwelt abgeschnitten. Aus eigenen Kräften heraus konnte das Land die Entwicklung einer vielschichtigen kulturellen Landschaft nicht vorantreiben. Und auch heute noch gehört Nicaragua zu den ärmsten Ländern der Welt, die Gründe hierfür sind vielfältig.

Nicaragua braucht unsere Hilfe und Solidarität! Dietmar sagte einmal zu mir: „Unsere Aufgabe ist es, die Menschen dort, die Kinder, die Jugendlichen, die Alten, auf ihrem oft so schweren Weg liebevoll zu begleiten, ihnen zu helfen, mit ihnen gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten, ein lebenswertes, erfülltes Leben.“  Es ist Dietmars innigster Wunsch, dass die Projekte von ‘Pan y Arte’ Bestand haben und sich weiter entwickeln. Als ich ihn einmal fragte, was er aus heutiger Sicht anders machen würde, antwortete er mir ganz auf seine Art: „Ich würde alles wieder genau so machen, denn ich kann es einfach nicht besser.“

Heute lebt Dietmar zurückgezogen, ist aber mit den Projekten in Nicaragua noch immer tief verbunden. Wir halten regelmäßigen Telefonkontakt und tauschen uns über Fortschritte, Probleme, gemeinsame Freunde, das kulturelle Leben und das politische Geschehen aus. Das größte Geschenk, das Sie ihm zu seinem 85. Geburtstag machen können, ist Ihre Spende an ‘Pan y Arte’. Vielleicht mögen Sie diese mit Ihren ganz persönlichen Glückwünschen an ihn verbinden?

Ihr

Dieter Stadler
Projektleiter, Granada

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