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Blick ins Barrio: Musik macht Mut!

Cecia Fonseca (14) lebt zusammen mit ihrer Mutter Leticia und zwei weiteren Geschwistern in einer Wellblechhütte im armen Viertel (Barrio) Carlos Nuñez am Rande der Hauptstadt Managua. Ihr Vater ließ die Familie allein. Schon früh hat Cecia gelernt, was Verzicht bedeutet.

 

 

 

 „Meine Mutter hat immer davon geträumt, uns Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen”, erzählt Cecia voller Bewunderung und blickt zu Leticia hinüber. Morgens geht die 38-jährige Mutter schon gegen fünf Uhr aus dem Haus, steigt in ihr kleines „moto taxi”, eine Art Autorikscha, und beginnt ihren Job als Taxifahrerin. Erst zum Abendessen kommt sie nach Hause. Sie muss sich darauf verlassen, dass ihre Kinder den Tag allein bewältigen. 

„Ich kämpfe für meine Kinder, damit sie etwas aus ihrem Leben machen”, sagt Leticia. „In ‘Música en los Barrios’ lernen meine Töchter nicht nur Musik. Sie sind Teil einer wunderbaren Gemeinschaft”, fügt sie lächelnd hinzu. Im Alter von sechs Jahren kam Cecia zum ersten Mal mit dem Projekt ‘Música en los Barrios’ in Kontakt. Zunächst lernte sie Blockflöte, nun spielt sie seit zwei Jahren auch Gitarre. Ihre Schwester Keren nimmt Geigenunterricht und beide verbringen zwei Nachmittage pro Woche in der Musikschule. Sie bietet ihnen einen geschützten Raum.

 

Im Barrio herrscht ein raues Klima: Das Viertel Carlos Nuñez steht für eine hohe Gewaltrate; Drogen und Prostitution sind an der Tagesordnung. Viele Kinder und Jugendliche gehen nicht zur Schule, sondern arbeiten als Müllsammler in der benachbarten Deponie La Chureca, der größten in Mittelamerika.

Über 300 Kinder pro Woche werden in 16 verschiedenen Kursen von einem Team hochmotivierter Musiklehrer behutsam an ein Instrument herangeführt, singen, tanzen oder proben für einen Auftritt. „Neben der Musik vermitteln wir hier Werte”, betont Reyna Somarriba, die Projektleiterin und begeisterte Musikpädagogin.

Reyna Somarriba (35), Projektleiterin

„Die Kinder lernen bei uns, an sich selbst zu glauben. Sie erfahren Liebe und Geborgenheit in einem ruhigen und friedvollen Umfeld. Wir nehmen uns Zeit für sie und hören ihnen zu. Das stärkt und prägt sie für ihr weiteres Leben.”

 

Cecia genießt jede Sekunde in ‘Música’. „Meine Schwester und ich haben großes Glück, dass ‘Música’ zu unserem Leben gehört!”, sagt sie fröhlich. Keren ergänzt: „Die Musik ist Teil unseres Lebens und hat bei uns große Spuren hinterlassen.”

„Wir möchten später gerne zur Uni gehen. Auch wenn das Geld in unserer Familie knapp ist, können wir viel erreichen. Uns ist klar: Wenn wir lernen, kommen wir weiter!”

 

In Nicaragua herrscht nach wie vor große wirtschaftliche Not. Viele Familien müssen mit weniger als zwei US-Dollar pro Tag auskommen. Auch im Bildungswesen herrscht ein gravierender Mangel. Das Projekt ‘Música en los Barrios’ wirkt seit über 20 Jahren diesem Missstand entgegen und bietet Kindern und Jugendlichen aus den ärmsten Vierteln Managuas eine wertvolle Perspektive.

 

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Das bewirken Sie mit Ihrer Spende:

 

30 Euro kosten eine Blockflöte und Notenmaterial für ein Kind.
60 Euro ermöglichen ein Konzert der jungen Musiker in ihrem Barrio.

120 Euro im Monat sind notwendig, damit eine Lehrkraft im Viertel unterrichtet.


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