Für Sie

Aktuelles

Aktuelles

Hier finden Sie Hinweise zu Veranstaltungen, neuen Publikationen und aktuelle Nachrichten rund um ‘Pan y Arte’.

 

11.12.2018

Verlässlichkeit, Vertrauen, Verantwortung

Große Freude unter den Lesewürmern über die Patenschaft des Bücherbusses!

 

Spenden statt Kundengeschenke – das ist auch in diesem Jahr die Entscheidung aller MitarbeiterInnen der AHV Aufbereitungszentrum Hafen Viktor und Montan Chemie GmbH. So unterstützen die beiden Unternehmen zum fünften Mal den Bücherbus ‘Bertolt Brecht’ und insgesamt schon zum siebten Mal ein Projekt von ‘Pan y Arte’. Eine Spende in Höhe von 15.650 € kommt der mobilen Bibliothek zugute, die Kindern in den entlegenen Regionen Nicaraguas wichtigen Lesestoff bringt.

 

"Wir möchten gerade jetzt in der aktuellen Krise ein Zeichen für die Menschen in Nicaragua setzen und ihnen eine Stütze sein", sagt Stefan Aust von der AHV überzeugt. Wochenlang konnte der Bücherbus aufgrund der vielen Straßenblockaden in Nicaragua keine Schulen besuchen. Angesichts der schwierigen politischen Situation in Nicaragua ist deshalb die Anzahl der vom Bücherbus angesteuerten Schulen zurückgegangen. Mit verlässlichen und verantwortungsvollen Partnern wie der AHV und der Montan Chemie GmbH sichert ‘Pan y Arte’ die Bücherversorgung für das kommende Jahr. Das birgt auch die Hoffnung für einen erneuten Zuwachs im Projekt.

 

Erstmals spendeten die AHV GmbH und die Montan Chemie GmbH im Jahr 2012 und ermöglichten so einen Anbau für die jugendlichen Besucher der Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek in Managua. 2013 übernahmen beide Firmen die Patenschaft für die rollende Bibliothek, den Bücherbus ‛Bertolt Brecht’. Wir sagen herzlichen Dank für die wertvolle Unterstützung und das damit verbundene Vertrauen in die Arbeit des Bücherbusses.

12.11.2018

Pan y Arte-Tag 2018

Am 03.11.2018 war es soweit: Der ‘Pan y Arte’-Tag in Bonn öffnet seine Pforten!


Rund 100 Freunde und Förderer unserer Projektarbeit in Nicaragua folgten der Einladung zu unserem Infotag in der Jugendherberge Bonn. Unter dem Motto „Wir für Nicaragua“ zeigten die Teilnehmer ihre Solidarität mit den Menschen im krisengeschüttelten Land. Der aktuellen angespannten Situation galt selbstverständlich ein besonderes Interesse: Gleich zu Beginn der Veranstaltung informierte Projektleiter Dieter Stadler im Gespräch mit Vorstandsmitglied Hauke Maas ausführlich über die Lage vor Ort und deren Auswirkungen auf die ‘Pan y Arte’-Projekte.

Ein besonderer Gast untermalte dabei das Tagesprogramm mit traditionellen, lateinamerikanischen Klängen: Karla Domínguez, eine ehemalige Schülerin in dem Projekt ‘Musica en los Barrios’, die mittlerweile in Wuppertal lebt, begeisterte das anwesende Publikum mit ihrem Flötenspiel. 

Die Vorträge der ehemaligen Freiwilligen Lavinia Rütten und Luzie Turwitt sorgten für emotionale Momente, in denen deutlich wurde, wie sehr die Freiwilligen mit den Menschen in Nicaragua verbunden bleiben und mit ihnen fühlen. Wir danken allen Teilnehmern für ihr Engagement für ‘Pan y Arte’.

 

Der diesjährige ‘Pan y Arte‘-Tag bleibt uns als ein Tag voller herzlicher Begegnungen und emotionaler Worte im Gedächtnis und wir blicken bereits freudig dem nächsten Förderertag am 16.11.2019 in Karlsruhe entgegen! Vielleicht merken Sie sich den Termin schon einmal vor?!

 

19.09.2018

Drei Fragen an... Lukas Lindenschmidt

Seit Anfang der Woche bereichert der Student Lukas Lindenschmidt die Geschäftsstelle von 'Pan y Arte'. Bis Ende Dezember unterstützt er verschiedene Bereiche unserer Arbeit. Herzlich willkommen, Lukas! In unserer Rubrik "Drei Fragen an..." stellt sich Lukas vor. 

 

Was machst du bei 'Pan y Arte'?

 

Das Fundraising ist der zentrale Tätigkeitsbereich von ‘Pan Y Arte’. Dazu trage ich mit entsprechend koordinierter Öffentlichkeitsarbeit bei, die unter anderem den Social Media-Auftritt und die Kommunikation mit Spender*innen umfasst. Grundsätzlich unterstütze ich das Team aber auch überall, wo ich gerade gebraucht werde. 

 

Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

 

Mit sieben Jahren haben mir meine Eltern einen großen Wunsch erfüllt und eine Gitarre in die Hand gedrückt. Seitdem ist die Musik meine liebste und erquickendste Freizeitbeschäftigung. Das Leben in Nicaragua und die Bedeutung der Solidaritätspolitik für die Menschen vor Ort habe ich im vergangenen Jahr im Rahmen einer Jugendbegegnung erfahren. Die Herzlichkeit der Menschen und das Streben nach globalen Lösungen für die Probleme auf der Erde motivieren mich dabei, mich von hier aus für bessere Verhältnisse in Nicaragua einzusetzen.

 

Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‘Pan y Arte’?

 

Der Zugang von ‘Pan y Arte’, Entwicklungsarbeit nicht ausschließlich durch materielle Güter zu betreiben, sondern vielmehr in Form kultureller Angebote, die den Menschen Bildungs- und persönliche Entfaltungsmöglichkeiten eröffnen, begeistert mich. Armut und deren Auswirkungen vollziehen sich nicht nur im Monetären, sondern tangieren jegliche Lebensbereiche und damit auch die Kultur. Kultur darf jedoch kein Luxus sein und genau dort setzen die Projekte von ‘Pan y Arte’ an.

 

19.07.2018

Frieden für Nicaragua

Seit dem 19. April 2018 leidet die Bevölkerung von Nicaragua unter schweren politischen Unruhen. Unsere Infografik veranschaulicht, was seitdem im Land passiert ist. Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Grafik!

 

 

 

06.07.2018

Die ehemalige Freiwillige Luzie Turwitt

Ende Mai musste Luzie Turwitt ihren Freiwilligendienst in der Casa de los Tres Mundos aufgrund der schwerwiegenden Krise im Land abbrechen. Luzie erzählt uns über sich, ihre Verbindung zu Nicaragua und was sie nun macht.

 

Nicaragua ist in meinem Herzen und das wird für immer so bleiben! Ich habe eine so intensive Zeit dort erleben dürfen und werde sie nie vergessen. Ursprünglich wollte ich ein ganzes Jahr dort verbringen, aber leider musste ich meinen Freiwilligendienst aufgrund der politischen Lage und Unsicherheit im Land abbrechen und frühzeitig nach Deutschland zurückkehren. ‘Pan y Arte’ hat mich und meine Arbeit in Nicaragua viel unterstützt und besonders bei der Rückkehr konnte ich auf den Rückhalt bauen.

 

Während meines Dienstes von September 2017 bis Mai 2018 in der ‘Casa de los Tres Mundos’ in Granada habe ich eng mit den Mitarbeitern der Geschäftsstelle in Münster zusammengearbeitet. Der Abbruch meiner Arbeit in Granada fiel mir sehr schwer, sodass ich nun froh bin, sie hier, von Münster aus, weitestgehend fortsetzen zu können. So war der Einstieg in das Leben in Deutschland um einiges leichter, weil ich weiß, dass meine Arbeit den Menschen, also auch meinen Freunden, in Nicaragua hilft, sie notwendig ist und ich weiter unterstützen kann.

 

Meine Aufgaben bei ‘Pan y Arte’ sind vielfältig, ich arbeite in den Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit und im Onlinefundraising. Das heißt konkret, dass ich für die Facebookseite und die Newsletter verantwortlich bin, bei den Veröffentlichungen der Rundbriefe, den ‘noticias’, unterstütze und bei Projekten zugunsten ‘Pan y Arte’ im Einsatz bin. Das mache ich alles mit Herzblut, denn Nicaragua ist innerhalb der acht Monate zu meinem zweiten zu Hause geworden. Ich hoffe so sehr, dass der Frieden in das Land zurückkehrt und dass meine Freunde nicht mehr in dieser Not, Gewalt und Angst leben müssen. Ich denke täglich an sie und an all die Kinder und Lehrer aus den Projekten, in denen ich gearbeitet habe, und das wird auch noch lange so bleiben. Für mich ist es wichtig, über Nicaragua und die aktuelle Lage zu berichten, weil mir dieses Land so viel bedeutet. WIR FÜR NICARAGUA!

20.06.2018

Roberto Deimel zu den Unruhen

 

Liebe Freunde von Pan y Arte,

 

seit Mitte April 2018 erreichen uns jeden Tag beunruhigende Nachrichten aus Nicaragua. Schwere Proteste erschüttern das gesamte Land. Menschenrechtsaktivisten berichten, dass mittlerweile mehr als hundert Menschen getötet worden seien. Ebenso ist von vielen Verletzten und Vermissten die Rede. Ein Ende der Gewalt ist derzeit nicht in Sicht. Wir trauern um die Toten und fühlen mit ihren Hinterbliebenen. Den vielen Verletzten wünschen wir eine schnelle Genesung und hoffen auf ein Zeichen von den Menschen, die noch vermisst werden.

 

Die Auswirkungen der Unruhen sind auch in den Projekten zu spüren. Die Einschränkungen der Projektarbeit sind leider nicht zu umgehen, da wir die Sicherheit der Mitarbeiter, Schüler und weiteren Besucher nicht gefährden wollen. Glücklicherweise sind alle Mitarbeiter wohlauf und wir stehen im stetigen Kontakt mit ihnen.

 

Das Angebot des Kulturzentrums ‘Casa de los Tres Mundos’ in Granada ist begrenzt, doch einige Kurse finden statt: In der Malschule sind zwar nur wenige Kinder, aber dafür umso mehr in der Folklore-Tanzgruppe. Die Künstler der Grafikwerkstatt sind aktiv und das Radio ist seit einer Woche wieder auf Sendung. Die Angebote des Stadtteilprogramms ‘LOCREO’ werden in den Barrios, die nicht durch Barrikaden versperrt sind, weitergeführt. Die ‘Deutsch-Nicaraguanische Bibliothek’ öffnet ebenfalls ihre Pforten, allerdings kommt der Bücherbus ‘Bertolt Brecht’ aufgrund der Straßensperren seit drei Wochen nicht mehr ins Rollen. Das Projekt ‘Música en los Barrios’ ist zurzeit leider geschlossen: Es ist weder möglich, den Musikunterricht in den Randbezirken Managuas noch in der Musikschule fortzuführen. In die Kinderleseecke ‘Rincón de Cuentos’ kommen zurzeit wenige Kinder.

 

Verlässlichkeit, Vertrauen, Verantwortung – dafür stehen wir seit über 20 Jahren. Die Situation in Nicaragua ist augenblicklich sehr schwierig, sie ändert sich von Tag zu Tag. Unsere Projekte sind Orte der Kreativität, die den Menschen Halt und Hoffnung geben. „Die Menschen sind froh, sich in unseren Projekten von der Not und Gewalt, die aktuell überall im Land herrschen, abzulenken. Unsere Projekte sind wahre Rettungsanker!“, teilte mir vor ein paar Tagen unser Projektleiter vor Ort, Dieter Stadler, mit. Noch längst ist die Krise nicht überwunden, aber wir sind sicher: Wenn sich die Lage beruhigt, wird unsere Arbeit noch wichtiger sein! Unsere Projekte bieten Wege der Versöhnung und des Friedens. Gemeinsam mit Ihnen können wir helfen, die Wunden, die die Krise in Nicaragua hinterlässt, zu heilen. Die ‘Casa de los tres Mundos’, ‘Musica en los Barrios’, die ‘Deutsch-Nicaraguanische Bibliothek’ und unser Dorfprojekt ‘Malacatoya’ sind Vorzeigeprojekte: Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur formt die Menschen und eröffnet ihnen Wege, damit sie sich mit sich selbst auseinandersetzen und langfristige Lösungen für Missstände finden. Das ist die Voraussetzung für gesellschaftlichen Wandel. Deswegen bitte ich Sie: Setzen Sie mit uns ein Zeichen der internationalen Solidarität! Mit Ihrer Hilfe ermöglichen Sie den Menschen in Nicaragua eine nachhaltige Perspektive.

 

Mit solidarischen Grüßen

 

Roberto Deimel

08.05.2018

Gioconda Belli auf Tournee mit Grupo Sal

Im Mai und Juni 2018 tourt die weltbekannte Schriftstellerin Gioconda Belli mit der Musikerformation Grupo Sal durch Deutschland und Österreich. Vor 30 Jahren erschien Gioconda Bellis Roman „Bewohnte Frau“.

 

Auch in Münster wird sie zu sehen sein: Am 29. Mai 2018 liest Gioconda Belli in der Erlöserkirche Münster aus ihrem Roman vor und die Musikerformation Grupo Sal begleitet den Abend musikalisch. Eintrittskarten können Sie ab sofort bei uns reservieren!

 

Gioconda Belli ist hierzulande eine der meistgelesenen Autorinnen Lateinamerikas. Keine andere Frau in Zentralamerika äußert sich so selbstbewusst und mit solch sprachlicher Kraft zu ihren Wünschen und Fantasien – seien diese politischer oder erotischer Natur.

 

Die Lesung aus „Bewohnte Frau“ und das Nachdenken über den Roman aus heutiger Perspektive lassen die Erinnerungen an die Kraft jenes magischen Moments der nicaraguanischen Geschichte lebendig werden: Die Revolution mit all ihren Errungenschaften und Versprechen – für die Gesellschaft und insbesondere für die Frauen. 

 

Im Wechselspiel mit dem Vortrag entfacht das Grupo Sal Duo mit seiner Musik eine Lebensfreude, die vorantreibt und die Poesie des Alltags erfahrbar macht. Dabei entsteht eine unvergessliche, mitreißende Atmosphäre.

 

Weitere Tourneedaten finden Sie auf der Website von Grupo Sal: http://www.grupo-sal.de/

09.02.2018

Drei Fragen an... Ilse Miranda

Seit gut einer Woche bereichert die Nicaraguanerin Ilse Miranda die Geschäftsstelle von 'Pan y Arte'. Bis Ende Februar "schnuppert" sie in verschiedene Bereiche unserer Arbeit. Herzlich willkommen, Ilse! In unserer Rubrik "Drei Fragen an..." stellt sich die junge Praktikantin vor. 

 

Was machst du bei 'Pan y Arte'?

 

Seit dem 5. Februar mache ich ein Praktikum bei 'Pan y Arte'. Es ist interessant, mehr über die Arbeit von 'Pan y Arte' zu erfahren. Ich habe bis zum letzten Jahr in Nicaragua gewohnt und kannte vorher die Projekte in Nicaragua, die der Verein unterstützt. Ich finde diese Projekte und die Arbeit von 'Pan y Arte' bedeutungsvoll, deswegen möchte ich mehr über diese  Organisation und das Engagement der Spender wissen.


Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

 

Ich komme aus dem wunderschönen Nicaragua. Schon als Kind hatte ich ein großes Interesse an Büchern und Kunst. Meine Familie hat mir die Leidenschaft zur Kultur übermittelt. Diese Liebe hat sich weiterentwickelt, als ich an der Bibliothek der Deutschen Schule in Managua gearbeitet habe und die Möglichkeit hatte, mit dem Bücherbus 'Bertolt Brecht' und der Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek zusammenzuarbeiten.  

Nicaragua ist ein kulturell sehr vielfältiges Land und hat viel Kunst, aber wir brauchen die Kulturförderung, um dies zu erhalten. Auf dem Gebiet der Kulturförderung habe ich ein paar Jahre an der Deutschen Botschaft in Managua gearbeitet. Ich habe Kulturprojekte organisiert und hatte das Glück, in die faszinierende Welt der Kultur einzutauchen. Ich habe an Projekten im Nationaltheater Rubén Darío, im Kulturzentrum 'Casa de los Tres Mundos', der Alliance Francaise und der Deutsch-Nicaraguanischen Kulturinitiative ICAN teilgenommen.

 

Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‘Pan y Arte’?

 

Ich finde 'Pan y Arte' hervorragend. Die Projekte ermöglichen, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Talente und Fähigkeiten entfalten können. In Nicaragua ist die Armut groß. Viele Kinder und Jugendliche haben keinen Zugang zu Bildung und Kultur. Die Projektarbeit von 'Pan y Arte' bietet ihnen jedoch die Gelegenheit, zu malen, Musikinstrumente zu lernen und viele faszinierende Geschichten durch Bücher zu erleben. Mit einem Buch kann man andere Kulturen und Traditionen kennenlernen. Kunst, Musik und Literatur erweitern den Horizont der Kinder und Jugendlichen, die die Zukunft von Nicaragua sind. Vielen Dank, 'Pan y Arte'!

05.02.2018

Lesen bis in den Morgengrauen

Die junge Freiwillige Luzie Turwitt war Ende Januar zusammen mit anderen ehrenamtlichen Helfern aus dem Kulturzentrum ‘Casa de los Tres Mundos’ bei der zweiten Lesenacht in der Kinderleseecke ‘Rincón de Cuentos’. Ein unvergessliches Ereignis, wie ihr Bericht zeigt!


Letzten Donnerstag fand die zweite Lesenacht im ‘Rincón’ im Dorf Los Ángeles/Malacatoya statt. Ursprünglich war es die Idee von meinem Mitfreiwilligen Daniel, jedoch konnten wir bei der ersten Noche de la lectura leider nicht teilnehmen. Somit war diese für uns Freiwilligen, Daniel, Magdalena und mich, die erste Lesenacht, die wir mitgestalten durften. Es fing alles etwas chaotisch an, weil es nie ganz sicher ist, um wie viel Uhr die Busse fahren und die Absprache mit der Projektleitung Milagros López nicht immer ganz einfach ist. Insgesamt hat dann aber doch alles geklappt und wir waren froh, dass alles so stattfand, wie wir es eine Woche vorher besprochen hatten.

Von den  18 Kindern, die mit dünnen Matratzen, Decken, Kissen und Moskitonetzen vor dem Rincón auf uns warteten, wurden wir fröhlich empfangen und direkt in diverse Spiele mit eingebunden. Milagros schloss das Tor auf und jeder suchte sich seinen Platz zum Schlafen. Weil wir aus Granada keine Möglichkeit hatten, Matratzen mitzubringen, waren wir gespannt, wo wir die Nacht verbringen würden, aber dazu später mehr.

Alle Kinder, die zwischen 5 und 14 Jahre alt sind, waren ganz aufgeregt und sprangen und tanzten durch den ganzen ‘Rincón’ wie kleine Frösche. Ich denke, dass es für sie nicht nur etwas Besonderes war, dass sie nicht zu Hause schliefen, sondern auch, dass wir dabei waren und ich die Kamera bei mir hatte. Jeder wollte einmal fotografiert werden und für einen kleinen Augenblick im Mittelpunkt stehen, oder ein Foto mit seinem besten Freund/seiner besten Freundin machen. Milagros ließ uns das Ruder in die Hand nehmen und wir spielten verschiedene Spiele mit den Kids, es hat super viel Spaß gemacht und man konnte die Freude jedes Einzelnen im ganzen Raum spüren und sehen.

Nach dem Spielen gab es eine Leserunde, jeder durfte sich sein Lieblingsbuch schnappen und alleine oder gemeinsam in kleinen Runden lesen. Da Daniel seine Gitarre dabei hatte, folgte nach der Leserunde ein schöner Singkreis, bei dem drei Mädchen uns zu dem Lied Nicaragua Nicaragüita etwas vortanzten. Danach aßen wir alle gemeinsam nach einem kurzen Gebet zu Abend. Es gab einen grossen Topf Reis mit Fleisch und ein Hafergetränk. Als die Teller weggeräumt wurden, kamen wieder Bücher auf den Tisch und wir lasen abwechselnd im großen Kreis. Einige Kinder waren schon sehr müde und so richteten wir die Schlafplätze ein. Es wurden Tische senkrecht aufgestellt, um die Moskitonetze aufhängen zu können. Ich merke hier immer wieder, dass man hier mit Improvisation und Kreativität für jede Situation eine Lösung findet. Die Kinder rückten alle etwas näher zusammen und Magdalena, Daniel und ich schliefen bei ihnen mit auf den Matratzen. Super süß, wie sie sich darum stritten, wer neben wem liegen durfte. Trotzdem war vor allem bei den Kindern und bei Milagros nicht wirklich an Schlaf zu denken. Sie versuchte, die Kinder mit dem Erzählen von Gedichten etwas zu beruhigen, aber das gelang nur halbwegs. Ich persönlich war dann während der Nacht sehr froh, dass ich meine Oropax dabei hatte ;).  Natürlich waren alle sehr früh wach und so nahmen wir Freiwilligen um halb 7 Uhr den Bus zurück Richtung Granada.

Insgesamt war  die Noche de la lectura ein sehr schönes Erlebnis und ich finde es toll, dass dies sicherlich nicht die letzte war.

 

Das einzig Negative waren die unendlich vielen Stechmücken dort. Der ‘Rincón’ hat nämlich, wie fast alle Häuser/Hütten in Malacatoya, keine Fenster sondern nur Gitter, da sind das Licht und die vielen Menschen an einem Fleck natürlich ein Paradies fuer die sogenannten Sancuros. Man versucht sich mit langen Anziehsachen,  Spray und wedelnden Tuechern zu schützen, aber das hilft nicht viel. Leider hat es mich wirklich am Schlimmsten getroffen, mein Blut ist wohl sehr süß und am nächsten Tag konnte man 538(!!!) Stiche, hauptsächlich an meinen Beinen, zählen. (Wirklich kein Scherz, Magdalena hat gezählt und ich habe mehrere Tage gelitten!)

29.01.2018

WIR FÜR NICARAGUA

Seit Ende 2017 unterstützt das Hansa-Berufskolleg aus Münster die Bildungsarbeit von ‘Pan y Arte’. In diesem Jahr wird die Zusammenarbeit fortgesetzt: In verschiedenen Spendenaktionen engagieren sich die SchülerInnen und LehrerInnen für unsere Projekte in Nicaragua.


Kurz vor Weihnachten haben die SchülerInnen und LehrerInnen ein dreitägiges "Knuspercafé" zugunsten von ’Pan y Arte’ veranstaltet. Über 2.000 Gäste erfreuten sich an Kaffee, Waffeln und tollen Preisen aus der Tombola. Das Ergebnis dieser Aktion ist großartig: Es wurden knapp 2.000 € erzielt, die den Kulturprojekten in Nicaragua zugute kommen. 

 

Am 26. Januar stand das HansaForum auf dem Programm: Henning Scherf, Ehrenvorsitzender von ‘Pan y Arte’, erzählte in der prall gefüllten Aula der Schule von seinen persönlichen Erfahrungen in Nicaragua während und nach der Revolution. "Wir müssen versuchen, die Bedingungen in den Ländern, die weniger haben als wir, zu verbessern, damit die Menschen vor Ort eine Perspektive erhalten. Bei ‘Pan y Arte’ heißt unsere Antwort auf Armut: Bildung!", erklärte Henning Scherf den über 150 anwesenden SchülerInnen. 

 

Die nächste Aktion findet zu Ostern statt: Am 21. und 22. März werden im "Ostercafé" kleine Leckereien angeboten und die Tombola winkt mit bunten Preisen.
Am 20. April lädt die Schule zu einem Benefizabend mit einem abwechslungsreichen Programm aus Musik, Theater und anderen Acts ein. 

Im Sommer organisiert die Schule einen großen Sponsorenlauf zugunsten von ‘Pan y Arte’ ein und es werden am 1. Juni viele begeisterte SportlerInnen erwartet. 

 

Wir werden von allen Aktionen berichten. Es ist uns eine große Freude, dass das Hansa-Berufskolleg die Menschen in Nicaragua unterstützt und gleichzeitig seinen SchülerInnen bewusst macht, dass Bildung und Chancengleichheit Privilegien sind, die nicht überall auf der Welt selbstverständlich sind. Von Herzen bedanken wir uns für die Unterstützung aller Beteiligten!

 

 

 

25.01.2018

Drei Fragen an... Pauline Böse

In unserer Rubrik "Drei Fragen an..." stellen wir Ihnen Pauline Böse vor. Seit August 2017 arbeitet sie als Freiwillige im Projekt Música en los Barrios. Paulines Begeisterung für die Projektarbeit von ‘Pan y Arte’, Nicaragua und seine Menschen ist auch nach dem ersten halben Jahr ihres Freiwilligendienstes ungebrochen! Das zeigen auch Paulines Antworten auf unsere Fragen.


Was machst du bei ‛Pan y Arte’?

 

Seit dem 8. August 2017 bin ich die neue Freiwillige für 2017/2018 in dem Projekt 'Música en los Barrios' (MelB),  das ‘Pan y Arte’ seit vielen Jahren fördert. Ich gebe Violoncello-, Klavier- und Englischunterricht, fahre mit in die Barrios (Stadtviertel)  und unterstütze das MelB-Team bei anderen organisatorischen und administrativen Aufgaben. 

 

Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

 

Ehrlich gesagt kannte ich Nicaragua, bevor ich mich für das Projekt entschieden hatte, kaum. Seit Kindertagen mache ich jede freie Minute Musik, spiele Cello, Klavier und Gitarre. Vor allem das gemeinsame Musizieren bereitet mir eine große Freude. Als ich mir ein Video über 'Música en los Barrios' angeschaut habe, war ich sofort von dem Projekt begeistert und freue mich nun sehr, selbst zu unterrichten, meine Begeisterung und Leidenschaft für die Musik weitergeben zu können und das Projekt zu unterstützen. 

 

Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‛Pan y Arte’?

 

'Kultur darf kein Luxus sein'! – Die Projekte, die ‘Pan y Arte’ in Nicaragua unterstützt, sind keineswegs nur einfache Hilfsprojekte. Für die Kinder, Jugendlichen und Menschen vor Ort sind die Projekte zu einem festen Teil ihres Lebens geworden, ein 2. Zuhause, wo sie sich in musikalischer, künstlerischer oder literarischer Hinsicht ausleben können. Eine meiner Schülerinnen erzählte mir in der letzten Stunde auf die Frage hin, welche Instrumente sie spiele, dass sie mit Blockflöte im Barrio angefangen habe, jetzt Klavier lernen dürfe und so froh darüber sei, weil die Möglichkeiten ein Instrument zu erlernen in Nicaragua sehr gering seien. Die Kinder strahlen, wenn sie Musik hören, ein neues Buch lesen können oder gemeinsam mit Gleichaltrigen singen. ‘Pan y Arte’ leistet eine ganz wichtige Arbeit!

14.12.2017

Langjährige Unterstützung für den Bücherbus

 

Der Bücherbus ‘Bertolt Brecht’ hat starke Partner an seiner Seite. Zum sechsten Mal in Folge unterstützen das Aufbereitungszentrum Hafen Viktor GmbH aus Castrop-Rauxel und die Montan Chemie GmbH aus Schkopau die nachhaltige Bildungsarbeit des Münsteraner Vereins ‛Pan y Arte’ mit einer Weihnachtsspende in Höhe von 15.000 €. Beide Unternehmen verzichten auf Geschenke an ihre Kunden und setzen stattdessen mit ihrem Engagement zugunsten der Leseförderung in Nicaragua ein wichtiges Zeichen für die Bildungsgerechtigkeit.

 

Erstmals spendeten die AHV GmbH und die Montan Chemie GmbH im Jahr 2012 und ermöglichten so einen Anbau für die jugendlichen Besucher der Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek in Managua, einem von vier Projekten von ‛Pan y Arte’ e.V.  2013 übernahmen beide Firmen die Patenschaft für die rollende Bibliothek, den Bücherbus ‛Bertolt Brecht’. Dank der diesjährigen Spende in Höhe von 15.000 € wird der erst jüngst erweiterte Fahrplan des Bücherbusses auch im nächsten Jahr gesichert. Neun neue Schulen in sechs ländlichen Regionen Nicaraguas konnten in diesem Jahr in das Programm der mobilen Bibliothek aufgenommen werden. Insgesamt erreicht die der Bücherbus nunmehr 21 Schulen und versorgt rund 3.500 Kinder jeden Monat mit Lesestoff. Mit Partnern wie der AHV und der Montan Chemie GmbH schafft ‘Pan y Arte’ dauerhaft neue Bildungshorizonte für die vielen Kinder und Jugendlichen in Nicaragua. Wir sagen Danke für die wertvolle Unterstützung! 

19.11.2017

Drei Fragen an... Luzie Turwitt

Heute stellen wir die junge Freiwillige Luzie Turwitt vor, die seit Anfang September 2017 im Kulturzentrum ‘Casa de los Tres Mundos’ in Granada arbeitet. Sie hat sich gut eingelebt und hat allerhand zu tun!

 

Was machst du bei ‛Pan y Arte’?

Seit dem 06.09.17 bin ich in Granada und leiste einen internationalen Freiwilligendienst (IJFD) in der ‘Casa de los Tres Mundos’. Ich bin quasi die Brücken- oder Schlüsselperson zwischen der Arbeit von ‘Pan y Arte‘ in Münster und Nicaragua. Das bedeutet, dass ich mir vor Ort die Projekte anschaue, fotografiere, dokumentiere und dann meine Berichte nach Deutschland sende. Eine sehr spannende Aufgabe, bei der ich (noch) viel lerne und mich außerdem freue, ein Teil des Teams zu sein.

 

Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

Mein ganzes Leben habe ich durch meine Familie mit Kultur, Kunst und vor allem Musik zu tun. Ich singe sehr gern und spiele Klarinette und Klavier. An meinem ersten Tag in Granada konnte ich direkt im Chor mitsingen, das war ein toller Einstieg, ich fühlte mich direkt willkommen und aufgenommen. Nicaragua war mir in Verbindung mit ‘Pan y Arte‘ und der ‘Casa’ schon lange ein Begriff, da mein Vater hier selbst schon Workshops und Konzerte gegeben hat. Damals war ich noch sehr klein, aber der erste kleine Meilenstein in diese Richtung wurde gelegt. In meinen ersten Tagen habe ich schon so viel Musik gehört und erlebt, wie die Menschen diese hier lieben und leben. Das verbindet sehr schnell.

 

 

Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‛Pan y Arte’?

Die Projektarbeit finde ich spitze. Auch wenn ich noch längst nicht alles sehen konnte, haben mich die wenigen Eindrücke auf jeden Fall überzeugt. Durch die Projekte werden so viele Menschen und vor allem Kinder gefördert, das ist grandios. Das Beeindruckendste bis jetzt war für mich die Arbeit im Dorf Malacatoya, dort habe ich nur strahlende Kinderaugen gesehen und man erkennt sofort, dass sie sich wohl fühlen, Spaß haben und sie selbst sein können. Ein weiteres tolles Erlebnis war ein Konzert, bei dem hauptsächlich die Kinder aus dem Projekt ‘Música en los Barrios’ gespielt haben. Auch dort konnte man die Freude der Kinder und die Leidenschaft zur Musik nahezu spüren.

26.10.2017

‘Pan y Arte’-Tag in Hildesheim


Am 21.10.2017 war es wieder soweit:
Türen auf für unseren diesjährigen ‘Pan y Arte’-Tag!


Zum ersten Mal fand der Tag in Zusammenarbeit mit dem UNESCO-Lehrstuhl der Universität Hildesheim auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg statt. Ein wunderschöner Rahmen für Bilder und Berichte über unsere nachhaltige Bildungsarbeit in Nicaragua!

 

Mit dabei waren Gastgeber Daniel Gad, Vorstandsmitglieder aus dem Verein wie auch aus der Luise Scherf und Dietmar Schönherr Stiftung für ‘Pan y Arte’, Projektleiter Dieter Stadler sowie ehemalige Freiwillige und Projektreiseteilnehmer. Ein buntes Programm, versüßt mit lateinamerikanischer Musik von Roberto Deimel, begeisterte die rund 60 Teilnehmer.

 

Fortan führt Roberto Deimel, langjähriger Weggefährte von Dietmar Schönherr und Vorstandsmitglied seit der ersten Stunde, den Verein ‘Pan y Arte’; Henning Scherf bleibt aber Ehrenvorsitzender des Vereins und ist im Kuratorium der Stiftung aktiv. Im Mittelpunkt standen die Gespräche und der Austausch mit allen, die sich unserer Projektarbeit verbunden fühlen. Dankbar schauen wir auf diesen Tag zurück und sind glücklich über viele schöne Begegnungen.

 

 

 

 

13.10.2017

Drei Fragen an... Valentin Tollhopf

Valentin Tollhopf arbeitet seit Anfang August 2017 als Freiwilliger im Projekt ‘Música en los Barrios’ in Managua. Er fühlt sich sehr wohl in Nicaragua und "hat das Gefühl, hier genau richtig zu sein". Wir haben Valentin gebeten, sich kurz vorzustellen:

 

Hallo, mein Name ist Valentin, ich bin 19 Jahre alt und seit August 2017 Freiwilliger im Projekt ‘Música en los Barrios’. Dort gebe ich Klavier- und Englischunterricht und unterstütze das Projekt, wo ich kann. 


Auf das Projekt ‘Música en los Barrios’ und somit auch auf ‘Pan y Arte’ bin ich über den Sozialen Friedensdienst Kassel gekommen. Mein Leben lang schon liebe ich Musik und ich spiele Klavier seit meinem sechsten Lebensjahr. MelB hat mich sofort gepackt  und seitdem beschäftige ich mich mit Nicaragua. Jetzt bin ich sehr froh, dass ich mich für dieses besondere Land und die Musik entschieden habe und bin sehr gespannt, was das Jahr noch für mich bereithält.


Nach der kurzen Zeit schon, die ich hier in Nicaragua verbringen durfte, habe ich erfahren können, wie wertvoll MelB ist. Damit MelB weiterbestehen kann, ist es unerlässlich, dass Spendengelder in das Projekt fließen. Dafür ist die Arbeit von ‘Pan y Arte’ sehr wichtig. Mindestens genauso wichtig und bemerkenswert finde ich dabei, dass ‘Pan y Arte’ Wert auf würdevolle und wahrheitsgetreue Berichterstattung zur Spendenakquirierung legt.

 

29.09.2017

Drei Fragen an... Daniel Gad

Daniel Gad ist Geschäftsführer des UNESCO-Lehrstuhls "Cultural Policy for the Arts in Development" am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Darüber hinaus ist er als Vereinsmitglied eng mit ‘Pan y Arte’ verbunden. In diesem Jahr sind wir seiner Einladung nach Hildesheim gefolgt, wo am 21.10.2017 unser ‘Pan y Arte’-Tag stattfinden wird. Wir haben Daniel Gad unsere Drei Fragen gestellt. 

 

1. Wie bist Du auf ‘Pan y Arte’ aufmerksam geworden?

 

Diverse Reisen durch Lateinamerika und 1999 ein halbes Jahr in Mexiko zusammen mit meiner Frau eröffneten mir eine enge Verbindung zu diesem Erdteil. Die großen sozialen Nöte in diesen Ländern - trotz des so immensen Reichtums - stellten große Fragen an mein damaliges Studium des Kulturmanagements. Nach einem kurzen Innehalten, was mich beinahe auf eine Arztlaufbahn geführt hätte, machte ich mich auf den Weg verstehen zu lernen, welche Verbindungspunkte es zwischen Entwicklungszusammenarbeit und den Künsten gibt. Ich ging dieser Frage im Rahmen meiner Diplomarbeit sehr intensiv nach und suchte neben den großen wohl bekannten Akteuren wie dem Goethe-Institut und dem damaligen Deutschen Entwicklungsdienst eine deutsche Initiative der Zivilgesellschaft. Letztlich wurde mir ‘Pan y Arte’ dann von mehreren Kennern der Szene empfohlen. 

 

 

2. Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

 

Mich verbindet Nicaragua aufgrund der Hintergründe, wie ich dieses Land kennenlernen durfte, mit Sonne, Vulkanen und grüner Vegetation, schönen Städten und kleinen Dörfern, Meer und Seen, Kaffee und insbesondere Kindern und jungen Künstlern, die Musik machen, malen oder Skulpturen herstellen oder sich der Literatur widmen.

Nicaragua ist mit Ausnahme von Kriegs- und Katastrophenmeldungen weiterhin ein blinder Fleck auf der Weltlandkarte. Dies mag sicherlich auch an der zerrütteten Geschichte liegen, die auch dazu geführt hat, dass das kulturelle Gesicht Nicaraguas weiter geschaffen werden oder zumindest sichtbar gemacht werden will.

Vielfalt verstehen zu lernen und zu vermitteln, die aus deutscher Sicht schnell als homogen wirkenden Länder Lateinamerikas in ihren Besonderheiten und interessanten Seiten und Unterschieden verständlich zu machen, ist eine relevante Aufgabe. Dabei geht es vielmehr um Nuancen als um Superlative. Es ist viel zu wenig bekannt von der Schönheit dieses kleinen Landes als Teil der kulturellen Vielfalt unserer Welt.

 

3. Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‛Pan y Arte’?

 

So sehr die Verbindung zwischen Kunst und Bildung, gerade für Kinder und Jugendliche seit einigen Jahren in Deutschland und immer mehr weltweit für einen sozialen und wirtschaftlichen Wandel in allen Gesellschaften dieser Welt betont wird, so sehr muss es weiterhin verwundern, dass es so wenig Initiativen wie die von ‘Pan y Arte’ gibt.

Überzeugend ist sicherlich die gelungene Verbindung von kulturpädagogischen Ansätzen aus Deutschland mit lokalspezifischer Feinjustage, zu sehen, dass die Zielgruppe der Projekte das Angebot aufgreift und nutzt und dies von den Kindern und Jugendlichen keineswegs als ein Aufstülpen fremder Konzepte wahrgenommen und verstanden wird.

Ebenso überzeugend ist der lange Atem, denn so viele gute Initiativen verschwinden bereits nach fünf oder zehn Jahren. Richtig nachhaltig wird diese Arbeit erst, wenn man sie in Dekaden denkt. Und dies hat ‘Pan y Arte’ bisher bewiesen.

05.09.2017

Drei Fragen an... Lavinia Rütten

Lavinia Rütten arbeitet seit Ende Juli 2017 als Freiwillige in der Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek mit dem Bücherbus ‘Bertolt Brecht’. Seit frühester Kindheit ist sie eng mit Nicaragua verbunden. Wir haben Lavinia unsere Drei Fragen gestellt. 

 

1. Was machst du bei ‘Pan y Arte’?

Ich bin seit dem 31. Juli die neue Freiwillige für 2017/2018 in der ‘Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek’, einem Programm von ‘Pan y Arte’. In der Bibliothek und im Bücherbus ‘Bertolt Brecht’ unterstütze ich meine nicaraguanischen Kolleginnen und Kollegen und bald werde ich auch Sprachkurse anbieten.

 

2. Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

Mit Nicaragua bin ich schon länger verbunden, als ich lebe. Nicht nur wegen meines Namens Lavinia, der aus dem nicaraguanischen Lieblingsbuch meiner Eltern "Die bewohnte Frau" von Gioconda Belli stammt.

Schon vor 25 Jahren haben meine Eltern und Freunde aus Freude über ihre eigenen Kinder einen Verein gegründet, der Kinder unterstützen soll, denen es nicht so gut geht. Im Zuge der nicaraguanischen Alphabetisierungskampagne von Ernesto Cardenal entschieden sie sich für die Förderung von Bildungs- und später auch Kulturprojekten in Nicaragua. Bis heute weckt die Ökumenische Partnerschaft Esperanza Nicaragua e.V. (O.P.E.N.) durch ihre Öffentlichkeitsarbeit Interesse für Nicaragua und sammelt Spenden für die ‘Pan y Arte’-Projekte. Von Kindesbeinen an helfe ich bei O.P.E.N. mit und freue mich nun, hautnah zu erleben, was das Projekt und die nicaraguanische Kultur zu bieten hat.

 

3. Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‘Pan y Arte’?

Die Projekte von ‘Pan y Arte’ sind nicht einfach nur Hilfsprojekte. Es sind ausgeklügelte, auch nach der Revolution fortlebende Programme, die langfristig und nachhaltig dazu beitragen, das Land weiterzuentwickeln.

Besonders im Fokus steht dabei die Würde des Menschen. Denn hier wird das Bedürfnis nach Bildung, Kunst und Kultur gestillt.

04.08.2017

Drei Fragen an... Hellen Lea Vogel

Hellen Lea Vogel hat bis Ende Juli als Freiwillige in der ‘Casa de los Tres Mundos’ gearbeitet und uns in der Geschäftsstelle mit aktuellen Nachrichten aus dem Kulturzentrum versorgt. Nun ist ihr Freiwilligendienst zu Ende. Wir danken Hellen von ganzem Herzen für ihre hervorragende Arbeit und sagen: "Hasta pronto!" - "Bis bald!" Kurz vor ihrer Rückreise haben wir ihr Drei Fragen gestellt. 

 

1. Was hat Dir an Deiner Reise am besten gefallen?

Die Menschen zu treffen, die ich getroffen habe. Zu lernen, dass man mit etwas Zeit überall auf der Welt Menschen trifft, die man lieben kann, Orte entdeckt, an denen man bleiben möchte, und alleine mehr schaffen kann, als man von einem selbst erwartet hat.

 

2. Worauf freust du Dich am meisten, wenn du wieder zuhause bist?

 

Meine Familie, meine Freunde, unsere Küche, kühle Temperaturen und darauf, bald wieder wegzufahren.

 

3. Wie geht es jetzt für Dich weiter?

 

 

In den zwei Monaten nach meiner Rückkehr werde ich arbeiten, um Geld zu verdienen und mehrere kleine Reisen mit Freunden und der Familie unternehmen. Danach möchte ich gerne für einen längeren Auslandsaufenthalt nach England. Vielleicht fange ich aber auch im Oktober an, in Leipzig Soziologie zu studieren. Die Entscheidung ist noch nicht endgültig getroffen.

24.07.2017

So wirkt Musik...

William Amador ist seit 2010 Schüler im Projekt ‘Música en los Barrios (MelB)’. Er liebt die Musik und hängt sehr an den Menschen, die aus den verschiedenen Vierteln (Barrios) der Stadt Managua in die Musikschule strömen. Alexandra Knauerhase, Freiwillige bei ‘MelB’, hat ihm ein paar Fragen gestellt.

 

1. Seit wann bist du in ‘Música en los Barrios’?

Ich bin seit 2010 bei ‘Música en los Barrios’, begann damals mit der Blockflöte bei der Lehrerin Nikoska Martínez und später wurde mir das Stipendium für die Querflöte angeboten.

 

2. Welches Instrument spielst du? Weshalb hast du es ausgewählt?

Ich spiele Querflöte und habe sie ausgewählt, weil fast niemand Querflöte wählte und weil ich fand, dass es ein sehr schönes Instrument ist. Abgesehen davon benötigt es viel Geschick und Feingefühl, Querflöte zu spielen und ich mag Herausforderungen.

 

3. Hast du das Gefühl, dass du oder dein Leben sich durch die Musik verändert haben?

Ich glaube, mein Charakter hat sich sehr verändert: Ich wurde von einem passiven Jungen zu einem, der sich sehr für Musik interessiert. Ich gehe fleißiger und verantwortungsbewusster um mit den Dingen, die ich tue.

 

4. Gefällt es dir, Zeit in ‘MelB’ zu verbringen? Warum?

Ja, ich mag es, Zeit in ‘MelB’ zu verbringen, denn dort kann ich der Mensch sein, der ich sein möchte. Ich kann mich ausdrücken, wie ich möchte. Die Musik ist nicht mehr nur ein Hobby, sondern ein wichtiger Teil meines Lebens geworden.

 

5. Erinnerst du dich an einen Moment, der ausdrückt, was ‘MelB’ für dich bedeutet?

Es gibt so viele Geschichten, die beschreiben, was ‘MelB’ ist. Einen Moment, den ich nie vergessen werde, ist das Jahresabschlusskonzert 2012 im Nationaltheater Rubén Darío. Das war bislang für mich das beste Konzert: Es gab eine großartige Dynamik, Ensembles aller Instrumente, wir waren alle vereint, wir unterstützten uns gegenseitig, um es gut zu machen. Und ich denke, das ist ‘MelB’: die Gemeinschaft von Menschen aus unterschiedlichen Barrios, die zusammenarbeiten, um ihre Träume voranzubringen.

 

6. Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Wovon ich seit Kindertagen träume und wozu mich ein Lehrer inspiriert hat, der mich immer unterstützt und mit den Worten motiviert hat: „Hör niemals auf, Musik zu machen, gib nicht auf, ich komme in dieses Barrio, um dich zu unterrichten, weil ich weiß, wie sehr die Musik dich begeistert.“ - Daniel Domínguez. Seitdem ist er eine Inspiration für mich und meinen Traum, einmal ein guter Lehrer zu sein und Wissen und Liebe weiterzugeben.

 

06.07.2017

Die Mitarbeiter in den Projekten

Stalin Ocampo (31) ist aus der ‘Casa de los Tres Mundos’ nicht mehr wegzudenken! Als er 1993 zum ersten Mal am Musikunterricht der ‘Casa’ teilnahm, änderte sich alles für ihn. Fortan standen Kunst und Kultur im Mittelpunkt seines Lebens. Heute arbeitet er als Tontechniker im Kulturzentrum. Für seine Kollegen und die Freiwilligen ist Stalin die "gute Seele der Casa". Die Freiwillige Hellen Vogel hat sich mit ihm unterhalten.

 

Was gefällt dir am meisten an deiner Arbeit hier in der ‘Casa de los Tres Mundos’?

 

Dass ich keine tägliche langweilige Routine habe. Die Veranstaltungen sind sehr spannend und ich komme auch immer wieder an Orte außerhalb der ‘Casa’ und Granada. Ich fand es furchtbar, als ich früher in einem Büro eingeschlossen war. Und all die Technik in der ‘Casa’ kenne ich wie meine eigene Handfläche. Oder wie ihr Deutschen sagen würdet: wie meine linke Westentasche.

Ich liebe es auch, dass hier immer etwas los ist. Zum Beispiel wenn die Gitarrenschüler üben oder Kinder, die gerade keinen Unterricht haben, im Hof spielen. Wenn ich Dietmar Schönherr wäre, wäre ich sehr froh, dass alle Kinder auf meinem Gesicht spielen [im Innenhof gibt es ein Mosaik des Gründers von ‘Pan y Arte’]. Und wenn man weiter hinter in den Bereich der Künstler geht, ist alles ruhig und entspannt und bei Infantilarte malen die Kinder.

Wünschst du dir, dass dein Sohn Dalí Omaru auch bei einem Programm der ‘Casa’ mitmacht, wenn er alt genug ist?

 

Ja klar! Ich wünsche mir, dass er zuerst die Malschule Infantilarte besucht. Nicht wegen seines Namens Dalí, sondern weil die bildenden Künste die Kreativität anregen, helfen die Feinmotorik auszubilden und die Kinder dort mit verschiedenen Techniken und Farben spielen können.

 

Später wäre es auch schön, wenn er ein Instrument lernen würde. Manchmal sieht er mich beim Gitarre spielen und dann möchte er es auch unbedingt lernen. Aber ich sehe ihn auch oft mit Stöcken trommeln - also vielleicht will er auch Schlagzeug spielen lernen.

29.05.2017

30 Jahre Bus, Bücher, Bildung

Sophia Tepper war im Jahr 2011 als Freiwillige in der Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek und im Bücherbus ‘Bertolt Brecht’ tätig. Seitdem steht sie in engem Kontakt mit dem engagierten Team der Bibliothek und des Bücherbusses. Das 30-jährige Jubiläum der rollenden Bibliothek wollte sie sich nicht entgehen lassen und war bei den Feierlichkeiten zu Gast. Heute erzählt Sophia von diesem Besuch und ihrer Verbindung zu Nicaragua:

 

"Ich liebe Bücher. Das war schon so, solange ich mich zurück erinnere. Und ich habe eine lange Geschichte mit Nicaragua, die schon in meinem siebten Lebensjahr begonnen hat. Deshalb entschied ich mich auch 2011, für ein Jahr als Freiwillige in der Biblioteca Alemana Nicaragüense und dem Bücherbus zu arbeiten.

Das ist nun schon ganze sechs Jahre her. Das ist eine lange Zeit, in der viel passieren kann. Ich habe aber trotzdem immer den Kontakt gehalten und hatte das Glück, dieses Jahr sogar drei Monate in Nicaragua verbringen zu können. Wie immer wurde ich mit offenen Armen empfangen. Meine Freude war groß, die alten Gesichter wieder zu sehen und auch einige neue Gesichter kennen zu lernen. Es passte sehr gut, dass meine Reise so geplant war, dass ich zum 30jährigen Jubiläum des Bücherbusses da sein konnte. Es war sehr schön zu sehen, wie viele Menschen diesen Tag mit dem Team der Bibliothek und des Bücherbusses feiern wollten. Es war der Höhepunkt einer ganzen Festwoche mit Vorträgen, Begegnungen, dem ersten nationalen Bücherbuskongress und vielem mehr. Markgee, der Direktorin, war es bei dieser Feier besonders wichtig, die Menschen in den Vordergrund zu rücken, ohne die diese 30jährige Arbeit nicht möglich gewesen wäre, nämlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So bekam jeder und jede persönliche Dankesworte gewidmet und einen Strauß Blumen überreicht. Highlight war auch die ‘Banda Municipal de Managua’, die mit ihren vielen Mitgliedern und Musikern fast gar nicht in den Lesesaal gepasst hätte und zum Schluss der Feier einige Leute zum Tanzen brachte. Es ist wirklich etwas Besonderes, nach vielen Monaten wieder zu kommen und sich gleich wieder wie ein Teil des Ganzen zu fühlen. Ich hoffe also, auch beim 35. Jubiläum wieder dabei sein zu können!"

29.05.2017

Projektreise 2017

 

Die ‘Pan y Arte’-Mitarbeiterin Ulla Nimpsch-Wiesker hat über Ostern eine 16-köpfige Reisegruppe nach Nicaragua begleitet. Ein vielseitiges Programm erwartete die Reisenden, von dem viele noch Wochen nach ihrer Rückkehr beeindruckt sind: Von informativen Besuchen in den Projekten, die ’Pan y Arte’ seit über 20 Jahren vor Ort unterstützt, über Stadtführungen bis hin zu Erlebnistouren durch nicaraguanische Naturparadiese - für jeden Geschmack war etwas dabei!

 

"Mein Herz gehört Nicaragua", teilte uns eine Reiseteilnehmerin im Nachgang zur Reise mit. Ein Ehepaar schrieb uns: "Nicaragua ist ein landschaftlich einmaliges Land mit sehr freundlichen Menschen. Die nachhaltige Projektarbeit von ‘Pan y Arte’ hat uns überzeugt."

 

Wenn Sie Interesse haben oder Infos wünschen, melden Sie sich gerne bei uns. Mehr über unsere Projektreisen erfahren Sie auch hier

03.03.2017

Ernesto Cardenal und Grupo Sal in Münster

 

Am 2. März 2017 hat der weltbekannte nicaraguanische Dichter und Politiker Ernesto Cardenal im Münsteraner Franz-Hitze-Haus aus seinem beeindruckenden Lebenswerk gelesen. Musikalisch begleitet wurde er dabei von Grupo Sal.

 

Rund 280 Besucher waren gekommen, um sich von Cardenals kraftvoller Poesie und den lateinamerikanischen Rhythmen von Grupo Sal mitreißen zu lassen. Während der Veranstaltung haben die seit Jahren eng mit ’Pan y Arte’ verbundenen Musiker von Grupo Sal um Spenden für unsere Projektarbeit in Nicaragua gebeten: Dabei sind 861 Euro zusammengekommen! Wir sind sehr glücklich über dieses hervorragende Ergebnis und danken allen Gästen herzlich für die großzügige Unterstützung. Ebenso möchten wir uns von Herzen beim Veranstalter, der Akademie Franz-Hitze-Haus, sowie bei unseren Freunden Ernesto Cardenal und Grupo Sal für den großartigen Abend bedanken.

 

Lesen Sie auch in unserem Pressearchiv über die Konzertlesung.

 

Weitere Termine der aktuellen Lese-Reise mit Ernesto Cardenal und Grupo Sal finden Sie unter www.grupo-sal.de

23.02.2017

Ernesto Cardenal und Grupo Sal

Die Karten für die Konzertlesung am 2. März 2017 in der Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster sind sehr beliebt! Der Veranstalter nimmt seit dem 23.2.2017 keine Vorbestellungen mehr an - an der Abendkasse können eventuell noch Karten erworben werden.

Der Poet und Politiker Ernesto Cardenal ist eng mit ‘Pan y Arte’ verbunden, denn er legte zusammen mit unserem verstorbenen Vereinsgründer Dietmar Schönherr das Fundament für unsere Bildungsprojekte in Nicaragua. Mit den Musikern von Grupo Sal, der "Stimme Lateinamerikas in Europa", pflegt er eine jahrzehntelange Freundschaft. ‘Pan y Arte’ unterstützt die Konzertlesung in Münster und das Team der Geschäftsstelle freut sich, die Gäste an diesem Abend am Infotisch persönlich zu begrüßen.

 

Weitere Veranstaltungen mit diesem Programm innerhalb Deutschlands finden an folgenden Tagen statt: 01.03. in Bonn, am 04.03. in Hagen, am 06.03. in Esslingen, 07.03. in Freiburg, am 09.03. in Berlin und am 11.03. in Polch (weitere Infos unter: www.grupo-sal.de).

16.02.2017

Drei Fragen an... Xalteva González

In unserer Rubrik Drei Fragen an... stellen wir heute unsere neue Praktikantin Xalteva González aus Nicaragua vor. Sie unterstützt uns tatkräftig seit Ende Januar und schlägt mit ihrem Knowhow eine wichtige Brücke zwischen Deutschland und Nicaragua.

 

1. Was machst du bei ‘Pan y Arte’?

Ich bin die neue Praktikantin in der Münsteraner Geschäftsstelle von ‘Pan y Arte’. Von Fundraising über Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsplanung bekomme ich in alle Bereiche einen Einblick. Ich freue mich schon sehr darauf, die nächsten drei Monate hier mitarbeiten zu können und werde sicherlich viele Kenntnisse aus meinem Studium „Managament in Non Profit Organisationen“ vertiefen.

 

2. Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

Ich komme aus dem spannenden und faszinierenden Land Nicaragua! Im Kulturbereich habe ich von Anfang an professionelle Erfahrung gesammelt, als ich in Nicaragua bei einem Verlag ein Praktikum gemacht habe. Dieser Verlag öffnete mir den freien Zugang zur Kulturwelt in Nicaragua. Später hatte ich die Chance, mehr von der ‘Casa de los Tres Mundos’ und den anderen Projekten von ‘Pan y Arte’ zu erfahren. Die Erfahrungen, dass man auch in einem armen Land wie in meiner Heimat Kultur erleben kann, haben mich begeistert.

 

3. Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‘Pan y Arte’?

Ich weiß persönlich, wie schwer es in einem Land wie Nicaragua ist, ein Buch zu kaufen, sich Musik-, Malerei-, oder Theaterunterricht zu leisten und kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Deswegen begeistert es mich umso mehr, wie ‘Pan y Arte’ unter dem Leitsatz „Kultur darf kein Luxus sein!“ dagegen wirkt. Mit seinen nachhaltigen Projekten ermöglicht ‘Pan y Arte’, dass viele Kinder in die Welt der Kunst eintauchen und ihre Kreativität und ihr Talent entfalten können. Ich kann nur sagen: Gracias, Pan y Arte!

 

07.02.2017

Schönherrs "Blutrote Tomaten"

Unser Vereinsgründer Dietmar Schönherr (verstorben im Jahr 2014) porträtiert in seinem Roman mit großem Fingerspitzengefühl die kleinen Dinge des Alltags in Nicaragua und zeigt sie aus der Sicht eines Fremden - so, wie ihm selbst Land und Leute bei seinen vielen Aufenthalten begegneten. Seine Erfahrungen und Erlebnisse in diesem faszinierenden Land stehen dabei im Mittelpunkt. Diese Neuauflage wurde vor wenigen Tagen im Haymon Verlag veröffentlicht. Schönherrs Engagement für Nicaragua lebt weiter!

 

27.01.2017

Drei Fragen an... Karin Glätzer

In unserer Rubrik Drei Fragen an... stellen wir regelmäßig verschiedene Gesichter bei ‘Pan y Arte’ vor und verdeutlichen dadurch, wie vielfältig unsere Arbeit wirkt. Diesmal haben wir unsere neue Mitarbeiterin Karin Glätzer interviewt, die uns seit Januar 2017 hauptamtlich in der Geschäftsstelle unterstützt.

 

1. Was machst du bei ‘Pan y Arte’?
Seit Anfang 2017 unterstütze ich das ‘Pan y Arte’-Team in Teilzeit bei der Spenderbetreuung und der Vereinskommunikation. Zudem kümmere ich mich um die vielfältigen administrativen Aufgaben des Vereins. 


2. Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

Während meines sechsmonatigen Aufenthaltes in Lateinamerika im Jahre 2006 habe ich Nicaragua bereist. Dabei haben mich Land und Leute fasziniert und berührt. Die Arbeit von ‘Pan y Arte‘, Kindern und Jugendlichen durch Bildungs- und Kulturprojekte eine Chance auf eine bessere Zukunft zu geben, ist mir daher auch eine Herzensangelegenheit. Ich hatte als Kind auch die Möglichkeit, Blockflöte und später als Jugendliche Alt-Saxophon zu erlernen und konnte so meine Begeisterung für Musik ausleben. Mittlerweile bin ich gern beim Nähen gestalterisch tätig. 


3. Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‘Pan y Arte’?
Jedes Kind hat ein Recht auf eine Kindheit mit unbeschwerten Momenten und ein Recht darauf, sich kreativ entfalten zu können, sei es beim Malen, Musizieren, Theater spielen oder Basteln. Jedes Kind sollte eine Chance bekommen, lesen zu lernen und in die vielfältige Welt der Bücher eintauchen zu können. Ich sehe gerade bei meiner Tochter, wie viel Spaß sie daran hat, sich Bücher anzuschauen und wie viel Freude es ihr bereitet, Lesen und Schreiben zu lernen. Bücher sind in Nicaragua keine Massenware wie hier in Deutschland, sondern oft einfach unerschwinglich. Gerade die Idee des Bücherbusses, Bücher in die entlegensten Orte des Landes zu bringen, hat mich gleichermaßen begeistert und überzeugt. 

 

23.12.2016

Muchas gracias

30.11.2016

Unterstützung für den Bücherbus

 

Der Bücherbus ‘Bertolt Brecht’ hat starke Partner an seiner Seite. Zum dritten Mal engagieren sich die Aufbereitungszentrum Hafen Viktor GmbH aus Castrop-Rauxel und die Montan Chemie GmbH aus Schkopau für die Stärkung der Lesekompetenz in Nicaragua.

 

Offiziell gibt es im Land zwar eine Schulpflicht, doch die Realität sieht häufig anders aus: Die Mehrheit der Kinder besucht gerade mal die Grundschule, 22 Prozent der über 15-jährigen sind Analphabeten. So werden Bücher und Wissen zu wahren Kostbarkeiten.

Seit fast 30 Jahren bringt der Bücherbus ‘Bertolt Brecht’ Lesestoff in abgelegene Dörfer und Gefängnisse. Dorthin, wo Bücher eine Seltenheit sind. Im Jahr reist er rund 15.000 km durch das Land. Fast 1.100 Kinder im Monat warten darauf, dass die mobile Bibliothek auch in ihrem Dorf endlich wieder ihre Türen öffnet. Die Nachfrage nach dem begehrten Lesestoff ist im Laufe der Zeit so stark angestiegen, dass jedes Kind momentan nur ein Buch ausleihen kann. Sonst reicht es nicht für alle jungen Bücherwürmer. Stefan Aust, Geschäftsführer des Aufbereitungszentrum Hafen Viktor GmbH, setzt auf Bildung: „Mit unserer Spende sorgen wir für neue Bücher in Nicaragua. So möchten wir den Kindern Perspektiven durch Bildung schenken.“

 

Zusammen mit ‘Pan y Arte’ leisten die beiden Unternehmen einen erfolgreichen Beitrag gegen die Büchernot in Nicaragua. Wir sagen Danke für die wertvolle Unterstützung! Gemeinsam heute für ein starkes Morgen.

28.11.2016

„Nicaragua mi amor“ – Musik und Poesie zugunsten von ‘Pan y Arte’

Am vergangenen Freitag, 25.11.2016, war es soweit: Vorhang auf für unsere Benefiz-Konzertlesung mit drei nicaraguanischen Künstlern! Knapp 70 Gäste folgten der Einladung in die Friedenskapelle Münster und spendeten rund 800 €. Die Erlöse kommen unserer Bildungsarbeit in Nicaragua zugute.

Im Mittelpunkt des Abends standen die Gedichte der nicaraguanischen Poetin Guillermina Ramírez, in denen sie mit großem Feingefühl ihre Sehnsüchte nach ihrem Heimatland beschreibt. Mit ihr auf der Bühne war Lisa-Marie Addens und interpretierte mit viel Hingabe die Werke in deutscher Sprache. Musikalisch rundeten die Ausnahmekünstler David Salomon Jarquín (Trompete) und Alvaro Vado (Posaune) – teilweise begleitet am Klavier – das Programm ab. Das Repertoire reichte von Bernsteins „Eligy for Mippy“ bis zu Stücken von Händel und Thomé. Durch die Veranstaltung führte der Münsteraner Musiker Gerd Radeke, der eng mit ‘Pan y Arte’ verbunden ist. Zusammen mit dem Ensemble Embrassy besuchte er mehrmals die ‘Casa de los Tres Mundos’, um hier junge Menschen für Musik zu begeistern. 

Wir danken all unseren Gästen von Herzen für ihre Spende. Unser Dank gilt ebenso den Künstlern, die auf ihre Gage verzichtet haben. Herzlichen Dank auch an die Friedenskapelle für ihre Unterstützung. Ohne dieses geballte Engagement wäre dieser Abend nicht möglich gewesen! 

 

 

14.11.2016

Pan y Arte-Tag 2016: Gemeinsam bewegen wir mehr.

Am 5. November fand der diesjährige ‘Pan y Arte’- Tag in Marburg statt. Die Veranstaltung stand ganz unter dem Motto „Kunst. Literatur. Musik. Gemeinsam heute für ein buntes Morgen.“ Rund 60 Teilnehmer informierten und tauschten sich über unsere kulturelle Bildungsarbeit in Nicaragua aus. Das bunte Programm reichte von musikalischen Klängen der Grupo Xolotlán über aktuelle Berichte aus den Projekten bis zu offenen Gesprächen bei Kaffee und Kuchen. Als besonderer Gast aus Nicaragua zeigte Alicia Zamora, Künstlerin aus der ‘Casa de los Tres Mundos’, ihr Werk und stellte das innovative Kulturhaus vor. Außerdem erzählte der ehemalige Freiwillige Nils Zimmer von seinem Schlagzeugworkshop mit Kindern aus dem Projekt ‘Música en los Barrios’. Auch Inga Triebel berichtete begeistert von ihrem Freiwilligendienst in der ‘Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek’ mit dem Bücherbus ‘Bertolt Brecht’.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern und Helfern für den schönen Tag! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf dem nächsten ‘Pan y Arte’-Tag in Hildesheim im Oktober 2017!

 

27.10.2016

Drei Fragen an... Lea Heidjann

In unserer Rubrik Drei Fragen an... stellen wir regelmäßig verschiedene Gesichter bei ‘Pan y Arte’ vor und verdeutlichen dadurch, wie vielfältig unsere Arbeit wirkt. Diesmal haben wir unsere neue Praktikantin Lea Heidjann interviewt, die uns bis Mitte Januar 2017 in der Geschäftsstelle unterstützt.

 

1. Was machst du bei Pan y Arte?
Ich bin die neue Praktikantin in der Geschäftsstelle von Pan y Arte. In den nächsten drei Monaten bekomme ich die Chance, verschiedene Bereiche, u.a. Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Social Media kennenzulernen. Ich freue mich sehr darauf, nun auch mal hinter die Kulissen zu schauen.


2. Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?
Ich habe nach meinem Abitur ein weltwärts-Jahr in Estelí, Nicaragua, absolviert. In diesem Jahr hat mich Nicaragua verzaubert und ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich habe immer noch viel Kontakt zu meiner Gastfamilie und Freunden und ich versuche sie so häufig wie möglich zu besuchen.
Kunst und Kultur begleiten mich in meinem Alltag. Ich studiere Kultur- und Sozialanthropologie in Münster und werde daher ständig mit Kultur konfrontiert. Auch Kunst ist ein häufiger Begleiter und ich lebe meine Kreativität gerne aus, sei es beim Fotografieren, Musik machen oder Tanzen.


3
. Was überzeugt dich an der Projektarbeit von Pan y Arte?
Der Ansatz von Pan y Arte, durch kulturelle Bildungsangebote langfristig Kinder und Jugendliche zu stärken, hat mich direkt überzeugt. Für die meisten Menschen in unserem Umfeld ist der Zugang zu Kunst und Kultur selbstverständlich. Leider ist das in anderen Ländern häufig nicht der Fall. Pan y Arte ermöglicht Kindern und Jugendlichen, ein Privileg zu erleben, ihre Kreativität und Fantasie auszuleben und dadurch ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln und zu stärken.   

 

07.10.2016

Drei Fragen an... Lara Loescher

In unserer Rubrik Drei Fragen an... stellen wir regelmäßig verschiedene Gesichter bei ‘Pan y Arte’ vor und verdeutlichen dadurch, wie vielfältig unsere Arbeit wirkt. Diesmal haben wir unsere ehemalige Freiwillige Lara Loescher interviewt, die gerade aus dem Projekt ‘Música en los Barrios’ zurückgekehrt ist.

 

1. Was hat Dir an Deiner Reise am besten gefallen?

Am prägendsten waren für mich die Bekanntschaften, die ich mit Menschen anderer Herkunft schließen konnte. Zu sehen, dass es immer Verhaltensmuster, Gedanken oder Interessen gibt, die einen verbinden können. In meinem Fall vor allem die Musik. Wenn man sich traut, auf den ersten Blick so fremden Menschen offen zu begegnen, wird man dieses Phänomen in allen Ecken dieser Welt wiederentdecken können, da bin ich sicher.

Mir hat es außerdem sehr gefallen, mit meinen drei Mitfreiwilligen unabhängig von meiner Familie zu leben, zu waschen, zu kochen, zu planen und alles, was eben dazu gehört. Das war ein spürbar bereichernder Schritt für meine persönliche Entwicklung. Allerdings fällt es mir jetzt im Nachhinein betrachtet auch umso schwerer, erneut darauf zu verzichten und bei meinen Eltern zu wohnen.

 

Die Arbeit mit den Kindern hat mir auch fast jeden Tag sehr viel Freude bereitet. ;) Meine Schüler habe ich allesamt, ohne eine einzige Ausnahme, in mein Herz geschlossen. Im Allgemeinen hatte ich den Eindruck, dass die Nicaraguaner im Vergleich zu den Deutschen viel offener, hilfsbereiter und lebhafter sind. Dieser Mentalitätswechsel hat mir sehr gut getan. Ich werde versuchen, mir etwas von der Einfachheit des Lebens und der Spontanität beizubehalten.

 

2. Worauf freust Du Dich am meisten, wenn Du wieder zuhause bist?

Genauso, wie ich auch von Nicaragua am meisten die lieb gewonnenen Menschen vermisse, freue ich mich auch am meisten, meine Freunde und Verwandten wiederzusehen. Ich kann mich wieder mit alten Schulfreunden treffen, wieder in meinen Sportverein und Chor gehen und treffe alte Bekannte bei den Spaziergängen durch den Ort wieder.

Ich freue mich auf das deutsche, vielseitige Essen, auch wenn mir viele nicaraguanische Zutaten fehlen… Jede Nacht freue ich mich über mein großes, weiches und warmes Bett und jeden Morgen über die warme Dusche. Ich freue mich über das angenehme Klima, Vollkornbrot und an der frischen Luft Fahrrad zu fahren… Alles scheinbar selbstverständliche Dinge, die man erst nach der Kontrasterfahrung zu schätzen weiß.

 

3. Wie geht es jetzt für Dich weiter?

Als ich zurückkam, war ich noch nicht ganz entschieden, ob ich bereits in diesem Wintersemester mit einem Studium beginnen will. In Frage kamen für mich die Studiengänge Architektur und Lehramt (letzteres angeregt durch den Freiwilligendienst). Inzwischen habe ich mich dafür entschieden, die Zusage für den Studiengang Architektur anzunehmen. Ab Mitte Oktober werde ich also in Kassel studieren. Das ermöglicht mir eine weitere Zusammenarbeit mit dem sfd (unserer Entsendeorganisation) und damit den stetigen Kontakt zu Nicaragua und Música en los Barrios. Außerdem werde ich versuchen meinen Cello-Unterricht in Kassel fortzuführen. Darin habe ich inzwischen ja Übung. 

Im Moment versuche ich noch, mich hier wieder einzuleben, das ist gar nicht so einfach. Ich werde versuchen, mit möglichst vielen Nicas in Kontakt zu bleiben oder sich wenigstens nicht aus den Augen zu verlieren. Meine Schüler werde ich auf jeden Fall weiterhin auf ihrem Lebensweg begleiten und auch versuchen, mich von hier aus weiterhin für ‘Música en los Barrios’, ‘Pan y Arte’ und den sfd zu engagieren. 

 

08.09.2016

Ein buntes Vergnügen in Marburg

Wir bringen ein Stück Nicaragua zu Ihnen!

 

 "KUNST. LITERATUR. MUSIK. Gemeinsam heute für ein buntes Morgen."

 

Am 5. November 2016 laden wir Sie herzlich zum ‘Pan y Arte’-Tag nach Marburg ein. Vom 11 bis 17 Uhr möchten wir mit Förderern, Freunden und Interessierten ins Gespräch kommen. Seien Sie dabei!

 

Werfen Sie ein Blick auf unser Programm und melden Sie sich jetzt über unser Kontaktformular an. Wir freuen uns schon jetzt auf die Begegnung mit Ihnen!

21.07.2016

Drei Fragen an...Melanie Chahrour

In unserer Rubrik Drei Fragen an... stellen wir regelmäßig verschiedene Gesichter bei ‘Pan y Arte’ vor und verdeutlichen dadurch, wie vielfältig unsere Arbeit wirkt. Diesmal haben wir unsere neue Praktikantin Melanie interviewt.

 

1. Was machst du bei ‘Pan y Arte’?

Ich bin die neue Praktikantin in der Münsteraner Geschäftsstelle von ‘Pan y Arte’ – von Fundraising über Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsplanung bekomme ich in alle Bereiche einen Einblick. Ich freue mich schon sehr darauf, die nächsten drei Monate hier mitarbeiten zu können und werde sicherlich viele neue Erfahrungen sammeln.

 

2. Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

Über Nicaragua wusste ich bislang leider wenig, ich erfahre hier jedoch von Tag zu Tag mehr über dieses spannende Land.

Mir war bisher kaum bewusst, wie gut ich es hatte als ich klein war – den freien Zugang zu Kunst und Kultur habe ich immer für selbstverständlich gehalten. Diese Möglichkeit sollten alle jungen Menschen haben, da sie sehr bedeutsam für die persönliche Entwicklung und das Selbstvertrauen sind. Über die Kunst kann man sich selbst ausdrücken. Musik und Bücher begleiten mich schon immer durch den Alltag und sind ein wichtiger Bestandteil meines Lebens.

 

3. Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‘Pan y Arte’?

Vor allem reizt mich der Blick über den Tellerrand. In Deutschland haben die Menschen unzählbare Möglichkeiten, sich kulturell und kreativ auszuleben – genau diese Möglichkeiten will ‘Pan y Arte’ auch den Menschen in Nicaragua bieten. Das Motto des Vereins hat mich auf Anhieb überzeugt: „Kultur darf kein Luxus sein“, jeder sollte einen Zugang dazu haben! Es ist toll, dass Pan y Arte dabei eine wichtige Brücke zwischen den beiden Ländern bildet und dafür einsteht, dass jeder ein Recht auf (kulturelle) Bildung hat, unabhängig von seiner Herkunft.

13.06.2016

Kunst-Auktion in London

Auf Initiative von Wolfgang Hunecke, Künstler und ‘Pan y Arte’-Mitglied, findet am 22. Juni 2016 in London eine Benefiz-Auktion statt. Aktuell sind in der Residenz des deutschen Botschafters neben eigenen Arbeiten des Bonner Künstlers auch 25 Grafiken aus der Werkstatt der ‘Casa de los Tres Mundos’ zu sehen. Zum Ende der Ausstellung werden die Werke der nicaraguanischen Künstlerinnen und Künstler zugunsten von ‘Pan y Arte’ versteigert. Die Organisation der Benefiz-Aktion hat die Botschafterin von Nicaragua in London, Guisell Morales zusammen mit Marliese Ammon, der Frau des deutschen Botschafters übernommen. Schirmherrin ist Bianca Jagger. Die Versteigerung vom Auktionshaus Christie´s begleitet.

 

Vor 25 Jahren hat Wolfgang Hunecke die Druckgrafik-Werkstatt der ‘Casa’ mitbegründet und ist den dort ansässigen Künstlerkollegen seitdem sehr verbunden.

 

Die zu versteigernden Arbeiten können im Internet eingesehen werden:

www.panyarte-charity-london.com

28.04.2016

Drei Fragen an... Florian Schönherr

In unserer Rubrik Drei Fragen an... stellen wir regelmäßig verschiedene Gesichter bei ‘Pan y Arte’ vor und verdeutlichen dadurch, wie vielfältig unsere Arbeit wirkt. Diesmal haben wir unser neues Vorstandsmitglied, Florian Schönherr, interviewt.

 

1. Was machst du bei ‘Pan y Arte’?

Seit einigen Wochen bin als Vorstandsmitglied bei Pan y Arte aktiv. Mit meinem Ehrenamt möchte ich dazu beitragen, dass die Projekte in Nicaragua auch in Zukunft bestehen und noch mehr Kinder und Jugendliche davon profitieren können.

 

2. Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

Mein Großonkel Dietmar Schönherr hat mich damals zu seinem 80. Geburtstag nach Nicaragua eingeladen und mir sein Lebenswerk vorgestellt - die Casa de los Tres Mundos und die verschiedenen Projekte vor Ort. Ich war sehr beeindruckt und arbeitete im Jahr darauf als Freiwilliger für ein halbes Jahr in der Casa mit.

Seither bin ich den Menschen in Nicaragua sehr verbunden. Nach dem Tod von Dietmar habe ich mich dazu entschlossen, den Verein jetzt als Vorstandsmitglied zu unterstützen.

 

3. Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‘Pan y Arte’?

Mich überzeugen die Nachhaltigkeit der Projekte und die kompetenten und engagierten Mitarbeiter vor Ort. Außerdem begeistert mich die große Vielfalt an Aktivitäten in und um die Casa. Es ist einfach toll, dass so viele Kinder und Jugendliche dadurch gefördert werden.

 

Übrigens: Am 8. Mai um 18:15h ist Florian in der SWR Sendung „Ich trage einen großen Namen“ zu Gast.

04.03.2016

Benefizkonzert in der Otmar Alt Stiftung

Motiviert durch die Pianistin Irina Harling und die Gesangslehrerin Eva-Maria Edelkötter hatten sieben Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 19 Jahren zum Benefizkonzert in der Otmar Alt Stiftung in Hamm eingeladen. Vor rund 100 Besuchern spielten sie bekannte Werke aus Klassik und Jazz. Der Saal war prall gefüllt und die musikalischen Talente begeisterten das Publikum. Anstatt Eintritt hatten die jungen Künstler um Spenden für ‘Pan y Arte’ gebeten und erzielten ein herausragendes Ergebnis: 680 Euro Spendengelder konnte unser Verein vor Ort in Empfang nehmen.

Wir sind sehr beeindruckt von dieser großartigen Initiative für ‘Pan y Arte’ und danken den Musikern sowie allen Teilnehmern und Organisatoren von Herzen für ihr tolles Engagement!

Foto: Holger Krah, Westfälischer Anzeiger Hamm

04.02.2016

And the winner is…

In unserem Mailing vom vergangenen Oktober haben wir unsere Spender dazu eingeladen, an der erneuten Verlosung einer Reise nach Nicaragua teilzunehmen. Nun steht der diesjährige Gewinner fest: Herr Prof. Dr. Stroh aus Oldenburg. Herzlichen Glückwunsch! Gleichzeitig bedanken wir uns bei unserem Partner, dem Reisebüro América Andina, das diesen Preis ermöglicht!

Seine langjährige Verbindung zu Nicaragua schildert Herr Prof. Dr. Stroh im folgenden Text:

„... als ich die Nachricht von Pan y Arte erhielt, ich hätte eine Reise nach Nicaragua gewonnen, da dachte ich: das kann doch nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Warum gerade ich, der ich doch ein „Uralt-Fan“ von ‘Pan y Arte’ bin? Hat man mich wirklich verlost oder doch heimlich ausgesucht, um meine Treue zu belohnen?

Seit 2006 sehe ich mir regelmäßig die Ankündigungen der Nicaragua-Reisen von ‘Pan y Arte’ an und denke, das sollte ich doch auch mal machen. Immer kam etwas dazwischen. Und so dachte ich, wird es bis ans Ende meiner Tage auch so bleiben. Und nun diese Überraschung, die zugleich eine Mahnung war, einen alten Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen.

Nicaragua heute zu erleben interessiert mich ganz besonders. Ich war 1988, als der Krieg gegen die Contras das Geschehen in Nicaragua stark prägte, in Nicaragua, weil meine Frau dort fünf Jahre lang während der ersten Sandinisten-Zeit als Wissenschaftlerin tätig war und auch bei uns in Oldenburg alljährlich Nicas zu Forschungsaufenthalten an der Universität zu Besuch waren. Nach der „Wende“ in Nicaragua brachen alle diese positiven Kontakte ab, weil die entsprechenden Projekte „privatisiert“ wurden. Nicaragua kenne ich seither nur vom Hörensagen.

Da ich Musikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt „Musik der Welt“ und „Interkulturelle Musikerziehung“ bin, bin ich natürlich sehr daran interessiert, die Projekte von ‘Pan y Arte’ persönlich zu erleben. Von Deutschland aus betrachtet und aufgrund der Filme von Peter Klein kenne ich sie eben nur virtuell. Zufälle kommen nie ganz zufällig. So bereite ich mich soeben auf ein Seminar vor, das ich im Sommer an der Uni Oldenburg zum Thema „Nicht nur Latin! - Die Musik Lateinamerikas“ halten werde. Nur schade, dass die Reise nicht schon morgen ist!“

 

Weitere Infos über die Aktivitäten von Prof. Dr. Stroh finden Sie auf seiner Homepage.

 

 

21.01.2016

Kunstausstellung in Duisburg

Seit vielen Jahren engagiert sich Kurt-Dieter Jünger aus Oberhausen mit viel Herz für Nicaragua. Nach dem Tod von Dietmar Schönherr stand für ihn fest, ‘Pan y Arte’ auch weiterhin zu unterstützen. Im vergangenen Herbst organisierte der Kunst-begeisterte in Duisburg eine Ausstellung mit persönlichen Farbholzdrucken, Ölgemälden und Fotografien aus seinem Privatbesitz. Einige Grafiken können auch noch jetzt bei Herrn Jünger besichtigt und zugunsten von ‘Pan y Arte‘ erworben werden. Gerne stellen wir den Kontakt her.

Wir bedanken uns ganz herzlich für das starke Engagement!

02.12.2015

Bildung als Schlüssel

Unsere Freude ist groß! Auch in diesem Jahr unterstützen das Aufbereitungs- zentrum Hafen Viktor GmbH aus Castrop-Rauxel und die Montan Chemie GmbH aus Schkopau die Bildungsarbeit von ‘Pan y Arte’ in Nicaragua. Zusammen mit den über 30 Mitarbeitern waren sich Geschäftsführer, Stefan Aust, und Vertriebsleiter, Martin Brinkel, auch diesmal einig. Bereits zum zweiten Mal finanzieren die beiden Firmen den Bücherbus ‘Bertolt Brecht‘ mit einer „Spende statt Geschenken“. Auf diese Weise tragen die Unternehmen dazu bei, viele Kinder mit kostenlosem Lesestoff zu versorgen. Denn Bücher sind in Nicaragua Mangelware. „Mit unserer Unterstützung helfen wir jenen, die sich selbst nicht helfen können. Bildung ist der Schlüssel, um Wege aus der Armut zu finden“, ist Geschäftsführer Stefan Aust überzeugt.

Über 40 Prozent der nicaraguanischen Bevölkerung lebt in Armut. Die Analphabeten- rate liegt bei zehn Prozent. Ein Großteil davon sind Kinder. Viele Schüler kommen über den Besuch Grundschule nicht hinaus. Die Barrios und ländlichen Gemeinden rund um die Hauptstadt Managua, die der Bücherbus ansteuert, sind Teil dieser traurigen Wahrheit. Auf mehr als 100 Fahrten legte der Bus im vergangenen Jahr über 14.000 km zurück. Die motorisierte Leihstelle leistet somit einen wesentlichen Beitrag, die Bildungslücke im Land durch den kostenlosen Zugang zu Büchern zu schließen.

 

24.11.2015

Lesen verändert die Welt!

Bildautor: NiederrheinNachrichten

 

Am 23. Oktober fand das Projekt der katholisch öffentlichen Bücherei St. Michael in Wachtendonk am Niederrhein einen großartigen Abschluss. Ein halbes Jahr lang hatten 15 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren für den guten Zweck gelesen. Mithilfe von Sponsoren haben die kleinen Lesewürmer ein fantastisches Spendenergebnis für ‛Pan y Arte’ erzielt. Insgesamt kamen 620 € für die Deutsch-Nicaraguanische Bibliothek mit dem Bücherbus ‛Bertolt Brecht’ bei der Aktion zusammen. Wort für Wort, Seite für Seite, Buch für Buch tauchten die Kinder ein in neue Erzählwelten. Für jedes gelesene Buch erhielten sie eine Spende ihres Sponsors. „Alle waren mit großer Begeisterung dabei. Ein Mädchen hat sogar über 70 Bücher gelesen!“, freute sich Bibliothekarin Waltraut Meyer. Am Ende der Aktion wurde ein buntes Fest für alle Mitwirkenden veranstaltet, bei dem die kleinen Leseaktivisten mit Büchern und Taschenlampen für ihren Einsatz belohnt wurden. Auch wir von ‛Pan y Arte’ sagen herzlichen Dank an all die kleinen Leser, ihre Sponsoren und natürlich auch Frau Meyer für die tolle Organisation dieser Aktion.

KULTUR darf kein Luxus sein!

16.11.2015

Benefiz-Kunstauktion übertrifft Erwartungen!

 

Die Versteigerung der Kunstsammlung von Vivi Bach und Dietmar Schönherr war ein voller Erfolg für den Verein. Nach einer sehr persönlichen Ansprache von Florian Schönherr, Erbe und Großneffe von Dietmar Schönherr, gingen rund 170 Werke unter den Hammer. Claus Steinrötter, Galerist und langjähriger Freund des Ehepaars Bach-Schönherr, und Eric Wilbois, Auktionator, zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis von mehr als 100.000 €. Ihnen gilt unser aufrichtiger Dank für die hervorragende Organisation! Vorbereitet wurde die gesamte Auktion vom Bonner Künstler und Pan y Arte-Mitglied Wolfgang Hunecke. Herzlichen Dank für die großartige Arbeit!

 

Über Ihren Besuch und Ihre Teilnahme an der Auktion haben wir uns sehr gefreut. Danke, dass Sie mithelfen, unsere wertvolle Projektarbeit in Nicaragua nachhaltig abzusichern!

14.11.2015

Pan y Arte-Tag am 07.11.2015 in Waldenbuch bei Ritter Sport

 

Rund 90 Teilnehmer informierten sich am vergangenen Samstag auf dem Pan y Arte-Tag in der Ritter Sport GmbH & Co.KG über unsere wertvolle und bewegende Projektarbeit. Die Gäste erwartete ein buntes Programm: von musikalischen Klängen über aktuelle Berichte aus den Projekten bis hin zur Versteigerung von Werken aus der Kunstsammlung Vivi Bach - Dietmar Schönherr. Mit vielen positiven Eindrücken sind wir vom Pan y Arte-Tag zurückgekommen.
Unser herzlicher Dank gilt der Ritter Sport GmbH & Co.KG für die außerordentliche Gastfreundschaft und Organisation sowie Ihnen für Ihren Besuch und die zum Teil weite Anreise! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen 
auf dem nächsten Pan y Arte-Tag in Marburg  am 05. November 2016

20.10.2015

Drei Fragen an... Svenja Beine

In unserer Rubrik Drei Fragen an... stellen wir regelmäßig verschiedene Gesichter bei ‘Pan y Arte’ vor und verdeutlichen dadurch, wie vielfältig unsere Arbeit wirkt.

 

1.     Was machst du bei ‘Pan y Arte’?

Seit September 2015 bin ich die neue Freiwillige in der ‘Casa de los Tres Mundos’ in Granada und versorge das Team von ‛Pan y Arte’ in Deutschland regelmäßig mit Neuigkeiten aus dem Kulturzentrum hier in Nicaragua.

 

2.     Was verbindet dich mit Kunst, Kultur und Nicaragua?

Von Nicaragua wusste ich, bevor ich hierhin gekommen bin, fast gar nichts. Jetzt, wo ich schon eine Weile hier lebe, merke ich, dass ich vor allem die Liebe zu Kunst, Theater, Musik und Literatur  mit den Menschen teile. In Nicaragua gibt es ein Sprichwort, dass man unter jedem Stein, den man umdreht, einen Dichter findet. Wie kann man so ein Land nicht toll finden?

 

3.    Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‘Pan y Arte’?

Mich überzeugt vor allem die Auswahl an Projekten, die ‛Pan y Arte’ in Nicaragua unterstützt. In der ‘Casa’ kann ich Tag für Tag beobachten, wie viel Spaß die vielen jungen Besucher hier haben und wie sie ihre Stärken und künstlerischen Talente entdecken können.

‛Pan y Arte’ fördert nachhaltig die Persönlichkeitsbildung Einzelner und somit auch die kulturelle Bildung des gesamten Landes. In der ‘Casa de los Tres Mundos’ ist es so, als ob die gesamte Kreativität eines Volkes einen Raum gefunden hätte, sich zu entfalten. Ich habe noch nie so einen inspirierenden Ort gesehen, an dem sich die Menschen völlig frei von allen Zwängen entwickeln können.

 

22.09.2015

Drei Fragen an...Inga Triebel

In unserer Rubrik "Drei Fragen an..." stellen wir regelmäßig verschiedene Gesichter bei ‘Pan y Arte’ vor und verdeutlichen dadurch, wie vielfältig unsere Arbeit wirkt

 

1. Was machst du bei ‘Pan y Arte’?

 

Ich bin die neue Freiwillige in der Biblioteca Publica Alemana Nicaragüense (BPAN). Dort arbeite ich von Montags bis Freitags und lerne alle Bereiche der Bibliothek kennen.

 

2. Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

 

Um ehrlich zu sein, wusste ich vor meinem Freiwilligendienst sehr wenig über das Land. Mir gefiel die Projektbeschreibung der Bibliothek, vor allem die des Bücherbusses. Jetzt wo ich hier bin, beeindruckt mich vor allem die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen, falls man mal Probleme hat und Hilfe benötigt.

 

3.Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‛Pan y Arte’?

 

Hier vor Ort sehe ich, was mit den Spenden alles erreicht wird, das ist wirklich fantastisch. Sehr beeindruckt bin ich davon, dass es ‛Pan y Arte’ den Projektleitern aus Nicaragua ermöglicht Deutschland zu besuchen, damit sie dort ihre Erfahrungen aus den Projekten detailliert schildern können. Außerdem werde ich hier als Freiwillige sehr gut betreut und kann mich bei Fragen und Problemen immer an die Mitarbeiter von ‛Pan y Arte’ wenden. Ich bin wirklich froh, die Menschen, die die Projekte aus Deutschland und Nicaragua leiten und gestalten kennenlernen zu dürfen.

Die Zusammenarbeit macht mit total viel Spaß!

11.09.2015

Pan y Arte-Tag am 07.11.2015 in Waldenbuch

 

Auf dem diesjährigen Pan y Arte-Tag in Waldenbuch bei Stuttgart erwarten Sie aktuelle Erfahrungsberichte präsentiert von den Projektleitern aus Nicaragua sowie Freiwilligen und Vorstandsmitgliedern, musikalische Klänge aus Lateinamerika und kulinarische Genüsse.

 

Melden Sie sich jetzt an und nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch!

 

Das vorläufige Programm finden Sie hier. Ihre Anmeldung können Sie gerne per Kontaktformular auf unserer Homepage an uns richten. Sie können sich auch gerne formlos per E-Mail an info[at]panyarte.de oder telefonisch unter 0251/488 20 50 bei uns anmelden. Wir freuen uns auf Sie!

03.09.2015

Drei Fragen an...Verena Kortenjann

In unserer Rubrik "Drei Fragen an..." stellen wir regelmäßig verschiedene Gesichter bei ‘Pan y Arte’ vor und verdeutlichen dadurch, wie vielfältig unsere Arbeit wirkt.

 

1. Was machst du bei ‘Pan y Arte’?

 

Seit dem 01. September 2015 bin ich die neue Praktikantin in der ‛Pan y Arte’- Geschäftsstelle in Münster und unterstütze das Team im Bereich Fundraising und vor allem bei der Aktion "KULTUR darf kein Luxus sein!" zum 20. Geburtstag von ‘Pan y Arte’.

 

2. Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

 

Für mich war es früher immer selbstverständlich einen Zugang zu Tanz, Musik und Büchern zu haben, doch heute weiß ich, dass dies nicht überall auf der Welt der Fall ist. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es wäre ohne diese Kulturgüter zu leben und bin der Meinung, dass jeder ein Recht darauf haben sollte. Ich finde es total spannend, wie die Kunst es schafft, Menschen aus den verschiedensten Kulturen miteinander zu verbinden.

 

3.Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‛Pan y Arte’?

 

Das Motto „Kultur darf kein Luxus“ sein, hat mich total begeistert. Ich finde, dass der kulturellen Bildung zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird und diese oft unterbewertet wird. Doch genau der Zugang zu Kunst und Kultur ermöglicht es den Menschen sich weiterzuentwickeln. Ich finde es großartig, dass ‛Pan y Arte’ Kindern und Jugendlichen in Nicaragua die Chance gibt, ihre Kreativität zu entdecken.

 

 

 

 

 

28.08.2015

‘Pan y Arte’ im BMZ

 

Sie haben am Wochenende noch nichts vor? Besuchen Sie gerne am Sonntag, den 30. August, unseren ‛Pan y Arte’-Infostand beim Tag der Offenen Tür im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)!

Von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr erwartet Sie in der Stresemannstraße 94, 10963 Berlin, ein buntes Programm mit über 50 Botschaften und 60 Nichtregierungsorganisationen. ‛Pan y Arte’-Vorstandsmitglied Mechtild Nienhaus-Wasem und Stefan Walz, ehemaliger Projektreiseteilnehmer, informieren Sie gerne im Konferenzsaal im Erdgeschoss am Stand Nummer 51 über unsere kulturelle Projektarbeit in Nicaragua. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Infos erhalten Sie unter www.bmz.de !

 

24.08.2015

Drei Fragen...Daniel Schalz

In unserer Rubrik Drei Fragen an... stellen wir regelmäßig verschiedene Gesichter bei ‘Pan y Arte’ vor und verdeutlichen da-

durch, wie vielfältig unsere Arbeit wirkt. Diesmal haben wir unser Vorstands-

mitglied, Daniel Schalz, interviewt.

 

1. Was machst du bei ‘Pan y Arte’?

Nach meinem Studium habe ich 2005/2006 ein Jahr als Freiwilliger im Pan y Arte-Projekt „Música en los Barrios“ in Managua gearbeitet – eine unglaublich bereichernde und lehrreiche Erfahrung! In der Folgezeit habe ich die Pan y Arte-Geschäftsstelle immer mal wieder mit kleineren Tätigkeiten unterstützt. Schließlich musste ich nicht lange überlegen, als Luise und Henning Scherf mich fragten, ob ich nicht auch im Vorstand aktiv werden möchte. Seit Frühjahr 2012 gehöre ich fest dazu und bin sehr glücklich darüber, auf diese Weise einen kleinen Beitrag dazu leisten zu können, die Projekte in Nicaragua am Leben zu erhalten.

 

2. Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

Ich komme aus einem sehr musikalischen Haushalt, spiele von Kindesbeinen an Klavier und habe später – wenn auch nur im Nebenfach – Musikwissenschaft studiert. Das anschließende Freiwilligen-Jahr in Managua hat mich um die Erfahrung bereichert, dass kulturelle Bildung in vielen Teilen der Welt keineswegs so selbstverständlich wie bei uns ist. Mittlerweile arbeite ich in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Chorverbandes, mit dem wir die gesellschaftliche Bedeutung des Singens stärken wollen. Der Aufenthalt in Nicaragua hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich verfolge seitdem alles, was dort passiert, sehr aufmerksam – auch wenn die Nachrichtenlage in Deutschland denkbar spärlich ist.

 

3. Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‘Pan y Arte’?

Man muss nur einmal in die strahlenden Gesichter von Kindern geblickt haben, die in Managua oder Granada gerade ein Konzert, Theater- oder Tanzaufführung präsentiert haben, um den positiven Effekt der Pan y Arte-Projekte zu spüren. Viele Kinder und Jugendliche – und nicht nur diese – entdecken erst durch solche Angebote verborgene Talente und eigene Stärken. Das daraus erwachsende Selbstbewusstsein wirkt in alle Bereiche ihres Alltags hinein. Nach meinen Erfahrungen in Nicaragua bin ich absolut überzeugt davon, dass sich durch nachhaltige kulturelle Arbeit tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen anstoßen lassen.

 

20.08.2015

Drei Fragen an ... Nils Zimmer

In unserer Rubrik Drei Fragen an... stellen wir regelmäßig verschiedene Gesichter bei ‘Pan y Arte’ vor und verdeutlichen dadurch, wie vielfältig unsere Arbeit wirkt.

 

1)    Was machst du bei ‛Pan y Arte’?

 

Als Zukunftsbotschafter für ‘Pan y Arte’ war ich von Februar bis Mai 2015 in Managua und habe einen Schlagzeugworkshop für Kinder und Jugendliche bei ‛Música en los Barrios’ angeboten.

 

 

2)    Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

 

Ich spiele seit vielen Jahren Schlagzeug, bin mit meinen Bands unterwegs, spiele Konzerte, schaue mir Bands an, die aus nahezu allen Ecken der Welt kommen … die Liebe zur Musik ist allgegenwärtig. Und ich bin fest davon überzeugt, dass die Begeisterung zur Musik als einzig wahre Voraussetzung gültig gemacht werden kann, um sich mit Spaß am Spielen in der Musik so zu verwirklichen, dass es viele Momente der Freude schafft.

Nicaragua ist im wahrsten Sinne des Wortes Neuland für mich gewesen. Nie zuvor habe ich, trotz sehr vieler Konzerte, die ich über die Jahre besucht habe, eine Band aus diesem Teil der Welt gesehen. Umso spannender war die Vorstellung für mich, gerade dort Schlagzeug mit Kindern und Jugendlichen zu spielen.

 

 

3)    Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‛Pan y Arte’?

 

Alles, was ich im Vorhinein über ‛Pan y Arte’ und ‛Música en los Barrios’ gelesen habe, die Bilder und Videos, die ich gesehen habe, vermittelten den Eindruck, Musik sei ein wichtiges Standbein für die Kinder und Jugendlichen bereite ihnen viel Vergnügen – egal, unter welchen Bedingungen. Dieser Eindruck bestätigte sich voll und ganz und macht umso mehr deutlich, dass die Forderung, Kultur dürfe kein Luxus sein, voll und ganz berechtigt ist.

27.07.2015

Das Abenteuer Nicaragua kann beginnen!

Die fünf Abiturientinnen Maret, Marie, Lara, Inga und Svenja stehen bereits in den Startlöchern. Mit dem Abitur in der Tasche starten sie ab August in den Internationalen Jugendfreiwilligendienst und werden unsere Projekte in Nicaragua tatkräftig unterstützen. Auf dem Vorbereitungsseminar des Sozialen Friedensdienst Kassel e.V. am vergangenen Wochenende in Bebra konnten die Mädchen brennende Fragen loswerden: Hanna Held (hier links im Bild), die von 2013 bis 2014 als Freiwillige in der ‘Casa de los Tres Mundos’ mitarbeitete, stand Rede und Antwort. Wir wünschen eine gute Reise und eine spannende Zeit in Nicaragua!

22.07.2015

Drei Fragen an... Claudia Berns

In unserer Rubrik Drei Fragen an... stellen wir regelmäßig verschiedene Gesichter bei ‘Pan y Arte’ vor und verdeutlichen dadurch, wie vielfältig unsere Arbeit wirkt.

 

1. Was machst du bei ‘Pan y Arte’?

„Ich unterstütze das ‘Pan y Arte’-Team seit Anfang Juli in den Bereichen Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit und betreue darüber hinaus die Freiwilligen und Ehrenamtlichen in Nicaragua."

 

2. Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

„Schon als junges Mädchen wusste ich, dass ich später einmal im Kulturbereich arbeiten wollte. In Bilbao und Barcelona konnte ich nach meinem Studium viele wichtige Erfahrungen in der Kunst- und Kulturlandschaft machen. Ganz besonders liegt mir die Kunsterfahrung von Kindern am Herzen. Mein Sohn hat so tolle Möglichkeiten, mit Kunst und Kultur in Berührung zu kommen – und das wünsche ich mir auch für die jungen neugierigen Menschen in Nicaragua. Für mich gibt es wohl kaum etwas Schöneres als das Strahlen kleiner Künstlerinnen und Künstler!"

 

3. Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‘Pan y Arte’?

„Mich überzeugt die Grundidee: Kultur darf niemals ein Luxus sein, denn Kunst und Kultur sind genauso wichtig wie das tägliche Brot. Bildung schafft Freiräume, lädt zum Träumen ein und ermutigt, diese Träume auch zu verwirklichen. Ich freue mich, diese Ideale zu vertreten und will mich mit viel Herz dafür hier und in Nicaragua einsetzen."

23.06.2015

2. Treffen der Regionalgruppe Münster des Deutschen Fundraising Verbandes

Am vergangenen Donnerstag, den 18. Juni 2015, fand im Münsteraner Gesundheitshaus ein Treffen der Regionalgruppe Münster des Deutschen Fundraising Verbandes (DFRV) statt. Es war bereits das zweite Treffen in diesem Jahr, zudem neben Mitgliedern des DFRV auch weitere Haupt- und Ehrenamtliche eingeladen waren, die mit dem Thema Fundraising beschäftigt sind. Die Leiterin der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen Münster, Petra Woldt, hieß die Teilnehmer herzlich willkommen und nahm sie mit auf eine kleine Exkursion zu den Anfängen und Wirkunsgkreisen der Stiftungen. 

Das Treffen bot Gelegenheit, die Entwicklung und Umsetzung einer Fundraising-Kampagne am Beispiel unserer Geburtstagsaktion „KULTUR darf kein Luxus sein!“ praxisnah nachzuvollziehen. Nina Rohe aus der ‘Pan y Arte’-Geschäftsstelle in Münster verdeutlichte die Entstehung der Jubiläumsaktion dazu von der ersten Idee bis hin zur konkreten Umsetzung anhand eigens für die Kampagne erstellter Informationsmaterialien. Im anschließenden Austausch im Plenum zeigten sich die Anwesenden inspiriert von der Idee, sich bei der Durchführung einer Kampagne von engagierten Ehrenamtlichen unterstützen zu lassen. Auch Hugo W. Pettendrup, Leiter der Regionalgruppe Münster des DFRV, betonte: „Multiplikatoren-Effekte dürfen nicht unterschätzt werden."

Wir danken allen Zukunftsbotschaftern für ihr Engagement und sind uns sicher: Die konzeptuelle Vorarbeit hat sich gelohnt!

14.07.2015

‘Pan y Arte’ sucht Verstärkung!

Sie interessieren sich für Kampagnenarbeit und soziale Medien und möchten sich gerne zivilgesellschaftlich engagieren? Ab dem 1. September 2015 ist für die Dauer von drei Monaten ein vergüteter Praktikumsplatz in der Münsteraner Geschäftsstelle im Bereich Kampagnen & Fundraising, Social Media zu vergeben. Die detaillierte Stellenausschreibung finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

14.07.2015

Drei Fragen an... Roberto Schmigalle

In unserer Rubrik Drei Fragen an... stellen wir regelmäßig verschiedene Gesichter bei ‘Pan y Arte’ vor und verdeutlichen dadurch, wie vielfältig unsere Arbeit wirkt.

 

1. Was machst du bei ‘Pan y Arte’?

„Ich bin für ein Jahr lang Freiwilliger an der ‘Casa de los Tres Mundos’. Hier kümmere ich mich um die Dokumentation mit Fotos, Videos und Texten, bin Kontaktperson für das Team der Münsteraner Geschäftsstelle und mache nebenbei allerhand kleine Sachen, die für einen Praktikanten eben so anfallen."

 

2. Was verbindet dich mit Kunst, Kultur oder Nicaragua?

„Natürlich meine Familie, meine Mutter. Ich wollte schon immer die Realität in einem Land wie Nicaragua kennenlernen und nun bin ich hier und kann ein Jahr lang hier verbringen und meine Zeit einem großartigen, sinnvollen Projekt widmen."

 

3. Was überzeugt dich an der Projektarbeit von ‘Pan y Arte’?

„Nicht nur in der Theorie sind die Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung Bildung, Kultur und selbstbewusste Menschen – hier habe ich vor Ort gesehen, dass die Projekte einzigartig und sehr wertvoll für die Nicas sind. Außerdem kenne ich die Direktoren und Lehrer der Projekte und weiß, dass sie den richtigen Weg gehen und verantwortungsvoll und ambitioniert sind."

07.07.2015

Entwicklungsräume gestalten – Vom Hörsaal in die Welt!

Über zwei Semester hinweg haben sich Studierende der Universität zu Köln im Rahmen des International Service Learning („Lernen durch internationales Engagement“) mit entwicklungspolitischen Themen auseinandergesetzt und parallel dazu in interdisziplinären Teams Praxisprojekte mit gemeinnützigen Organisationen in Ghana, Kenia und Nicaragua durchgeführt. Am 26. Juni 2015 fand im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln die öffentliche Abschlusspräsentation statt, bei der die Besucher sich einen Eindruck von der spannenden Projektarbeit der Studenten verschaffen konnten. Zahlreiche Interessierte waren der Einladung des Professional Centers der Universität zu Köln an diesem Abend gefolgt. In kurzen Filmen wurden die einzelnen Projekte vorgestellt, anschließend gab es im Foyer des Museums die Möglichkeit, sich an Infoständen näher über die Projekte zu informieren. 

19.06.2015

KULTUR darf kein Luxus sein!

Der bunte Kreativmarkt "THE MARKET" lockte am vergangenen Sonntag, den 14. Juni 2015, rund 2200 Besucher nach Leipzig. Neben Street Food, Design und Vintage gab es dieses Mal auch einen Infostand von ‘Pan y Arte’ mit einer tollen Kunstaktion. Auf einer Tafel konnten Besucher passend zum Jubiläumsmotto "KULTUR darf kein Luxus sein!" Sätze wie "Wenn ich male, dann..." oder "Wenn ich lese, dann..." vervollständigen und damit unsere Überzeugung teilen, dass Kunst und Kultur unverzichtbare Grundbedürfnisse des Menschen sind!

Ricarda Schäfer, ehemalige Freiwillige in der Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek in Managua, berichtete vor Ort von ihren persönlichen Erfahrungen und informierte Interessierte über unsere kulturelle Bildungsarbeit in Nicaragua. Wir freuen uns sehr, dass unsere Zukunftsbotschafterin Lucia Henker, die abermals selbst am Kreativmarkt teilnahm, den Kontakt zum Veranstalter Täubchenthal vermittelte. Herzlichen Dank für diese tolle Erfahrung!

17.06.2015

Erfahrungsaustausch, der bereichert!

Am Freitag, den 12. Juni 2015, fand im Rathaus der Stadt Köln der 4. Runde Tisch deutscher Städte mit Partnerschaften in Nicaragua zum Austausch zu Zuschüssen, Spenden und Sponsoring statt, der von finep (forum für internationale entwicklung + planung) und der SKEW (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) in Kooperation mit der Stadt Köln durchgeführt wurde.

Es nahmen Vertreter aus den Nicaragua-Städte- und Kreispartnerschaften aus Köln, Nürnberg, Erlangen, Herford, Wiesbaden, Wuppertal, Hamburg, Göttingen, Löhne, Jena und Solingen teil. Erstmalig war auch ‘Pan y Arte’ war an diesem Tag vor Ort und tauschte mit den Beteiligten wertvolle Erfahrungen zu Themen wie Projektförderungen, Spendenakquirierung und Sponsoring aus.

01.06.2015

Das Jahr 2014 im Überblick

Der neue Jahresbericht 2014 steht hier für Sie zum Download bereit. Wir wünschen viel Freude beim Lesen!

12.05.2015

Ein rundum gelungener Abend!

Schon lange geplant und nun endlich realisiert wurde die Idee einer Benefizkonzertlesung des Musiktheaters Signale e.V. gemeinsam mit ‘Pan y Arte’. Am vergangenen Sonntag, den 10 Mai 2015, begeisterte das Musiktheater rund 100 Musik- und Kulturfreunde in der Münsteraner Erlöserkirche. Gemeinsam mit ‘Pan y Arte’-Vorstandsmitglied und Autor Hermann Schulz gestaltete der mitgliederstarke Chor ein abwechslungsreiches Abendprogramm mit Musik, Texten und Bildern. Die bunte Mischung aus Konzert, Schauspiel und Lesung griff dabei das Motto des Abends „KULTUR darf kein Luxus sein! Oder – Was braucht der Mensch?“ sowohl musikalisch, als auch philosophisch auf. Ein rundum gelungener Abend mit allerhand interessanten Gesprächen! Unser herzlicher Dank gilt dem Musiktheater Signale e.V., welches durch diese tolle Veranstaltung im Rahmen unserer Geburtstagsaktion „KULTUR darf kein Luxus sein!“ über 900 € an Spendengeldern für die Arbeit unseres Vereins sammelte.

23.04.2015

„Man kann sich gar nicht sattsehen..."

Projektreisende beim Besuch der farbenfrohen Bücherecke ‘Rincón de Cuentos’ im Dorf Los Ángeles.

Rainer Lamotte aus der Pfalz hat viel zu erzählen. Vor zwei Monaten kam der 68-Jährige aus Nicaragua zurück – mit jeder Menge Eindrücken im Gepäck! Der Dekan im Ruhestand hatte die Teilnahme an unserer jährlichen Projektreise, die wir gemeinsam mit unserem Partner América Andina anbieten, gewonnen. Vom 9. bis 24. Februar 2015 bereiste er erstmalig das Land der tausend Vulkane. In einem ausführlichen Reisebericht schildert Herr Lamotte nun das Erlebte und seine Eindrücke von Land und Leuten. Sein Fazit?Es waren unvergessliche Tage, die man vielen wünscht, denen ‘Pan y Arte’ und ihre Arbeit in Nicaragua am Herzen liegen.“ Wir bedanken uns für die lieben Worte und wünschen viel Freude beim Lesen (Reisebericht Februar 2015)!

 

 

28.01.2015

Herzlichen Dank!

Die Westfälischen Nachrichten berichteten am 17. Januar 2015 von der wiederholten Weihnachtsspendenaktion der Unternehmen AHV Aufbereitungszentrum Hafen Viktor GmbH und der Montan Chemie GmbH zugunsten unserer Arbeit.

29.01.2015

Reifen für Reifen zur gut gefüllten Spendenbox!

Über die Spendenaktion des Autohauses Warncke aus Tarmstedt Nähe Bremen berichtete im Janiuar auch die örtliche Presse.

01.12.2014

Bewegende Gedenkfeier für Dietmar Schönherr

 

In einer berührenden Feier in der Kreuzkirche in München-Schwabing haben wir am 21. November Abschied genommen von unserem im Juli verstorbenen Vereinsgründer Dietmar Schönherr. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier. 

01.12.2014

7. ‘Pan y Arte’-Tag lockt viele Besucher an

 

Der vollbesetzte Saal im Eine-Welt-Haus in München zeugte vom regen Interesse an unserem siebten jährlichen ‘Pan y Arte¹-Tag. Rund 60 Freunde und Unterstützer erlebten ein dichtes Programm aus Information, Musik, Austausch und geselligem Miteinander. Einen Bericht zum Tag mit weiteren Fotos finden Sie hier.

30.06.2014

Jahresbericht 2013

 

Unser neuer Jahresbericht 2013 steht hier für Sie zum Download bereit.  

08.08.2014

Große Bühne für die Nachwuchskünstler!

Im Jiuli fand im Kulturzentrum ‘Casa de los Tres Mundos’ in Granada die große Semesterabschlussvorführung aller Teilnehmer des LOCREO-Projekts statt. Kreativität und Freude pur! Die Kinder und Jugendlcihen stellten ihren Eltern und vielen Zuschauern gemeinsam vor, was sie in den letzten Monaten in den Kunst-, Musik- und Thetaerkursen in verschiedenen Stadtvierteln so alles auf die Beine gestellt haben. Schauen Sie rein ins aktuelle Video:  http://youtu.be/8MV-8GX-Q10

28.04.2014

Vorstand und Geschäftsstelle tagen

Zu Besuch bei unserem Vorsitzenden Henning Scherf in Bremen: Ende April tagten der ‘Pan y Arte’-Vorstand und das Team der Münsteraner Geschäftsstelle im Remberti-Stift in der Hansestadt. Es war ein konstruktives und konzentriertes Treffen, bei dem zwischenzeitlich auch Zeit für eine Verschnaufpause im Grünen und für eine kurze musikalische Einlage vom Vorstandsmitglied Luise Scherf am Klavier blieb. Alle Beteiligten machten sich mit neuen Ideen, voller Motivation und mit vielen Aufgaben im Gepäck wieder auf die Heimreise. Es gibt viel für uns zu tun in Nicaragua!

23.04.2014

Bebende Erde hält Nicaragua in Atem

Noch immer reißen die schlechten Nachrichten aus Nicaragua nicht ab. Nach Tagen bebender Erde hat sich die Lage bisher nicht beruhigt. Unser Projektleiter Dieter Stadler berichtet am 22.4.14 aktuell von Beschädigungen am Gebäude von ‘Música en los Barrios’ und der ‘Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek’, auch im Dorf ‘Los Angeles / Malacatoya’ verursachten die Beben Risse in Hauswänden und verschiedentlich sind Wandteile eingestürzt.  Zum Glück kamen keine Menschen dabei zu Schaden.  Erst wenn sich  die Erde wieder  beruhigt hat, kann eine genaue Bestandsaufnahme mit einem Ingenieur erfolgen.  Wir drücken fest die Daumen, dass das Schlimmste überstanden ist.  Mehr denn je brauchen die Nicaraguaner unsere Solidarität und Unterstützung!

 

 

21.04.2014

Dokumentation über Elisabeth Zilz und "ihren" Bücherbus

Im August 2012 verstarb Elisabeth Zilz im Alter von fast 90 Jahren. Ihr haben die Filmemacher ihre Dokumentation gewidmet.

Für die hessischen Kinogänger unter Ihnen: am 24. April zeigt das Capitol Kino in 37213 Witzenhausen, Mühlstraße 16, um 19:30 Uhr die im Jahr 2012 entstandene, beeindruckende Dokumentation über die Projektgründerin Elisabeth Zilz und ihren Bücherbus ‘Bertolt Brecht’ in Nicaragua. Im Anschluss stehen der Filmemacher Viktor Apfelbacher und Elisabeths` langjähriger Wegbegleiter Rainer Weiß zum Filmgespräch bereit.

17.04.2014

Einladung zum Themenabend nach Bremen

Bente Boerstra ist der Bibliothek seit ihrem Freiwilligendienst sehr verbunden.

Einladung an alle Nordlichter! Bente Boerstra weiß, wovon sie spricht, denn sie hat ein Jahr in Nicaragua verbracht. Am 22. April berichtet unsere ehemalige Freiwillige zusammen mit unserem Vorsitzenden Henning Scherf über die Arbeit der ‘Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek’ in Managua. Nähere Infos zum Abend in der Stadtbilbliiothek Bremen: www.stadtbibliothek-bremen.de/Veranstaltungen.html

 

13.02.2014

Kunstausstellungen in Bonn

Am 15. 4. eröffnet der ehemalige Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Ulrich Schöning, um 19:00 Uhr zusammen mit Hermann Schulz (Vorstand  ‘ Pan y Arte’)  eine Ausstellung mit naiver Malerei aus Solentiname, einem Inselarchipel im Nicaraguasee. Die gezeigten 40 Arbeiten entstanden nach der sandinistischen Revolution zu Beginn der 80er Jahre und reflektieren auf der Folie neutestamentlicher Motive die Träume und Wirklichkeiten eines neuen Nicaragua. Dreißig Jahre nach ihrer Entstehung bleiben die Bilder aktuell wie am ersten Tag.

Ausstellungsort:  Atelier im Baumhaus, Kreuzstraße 47 53225 Bonn

Öffnungszeiten:  Di. 15. 4. bis Di. 22.4. täglich von 18 – 20 Uhr, 26. und 27. 4. 15 – 18 Uhr.

  

Am 6.4. öffnet um 15:00 Uhr eine Ausstellung mit grafischen Arbeiten aus der Druckwerkstatt der ‘Casa de los Tres Mundos’ in Granada. Die Werkstatt blickt mittlerweile  auf ihr fünfundzwanzigjähriges Bestehen zurück. Wolfgang Hunecke vom Atelier im Baumhaus in Bonn, der das Grafikatelier 1989 aus Spendenmitteln eingerichtet hatte, zeigt eine Auswahl der in dieser Zeit entstandenen Arbeiten.

Ausstellungsort: evangelisches Seniorenzentrum Theresienau, 53227 Bonn Ausstellungsdauer bis September 2014, täglich jederzeit zugänglich.

10.02.2014

Weitere Projektreise im Oktober 2014

In diesem Jahr reisen wir aufgrund der großen Nachfrage gleich zweimal nach Nicaragua. Die nächste Projektreise findet vom 5.-19. Oktober 2014 statt. Neben den Projektbesuchen erleben die Teilnehmer die Naturvielfalt des Landes, historische Highlights und die herzliche Gastfreundschaft seiner Bewohner. Den Termin, das detaillierte Programm und alle weiteren Infos zu Reiseverlauf, Preisen und Leistungen finden Sie in unserem Downloadbereich.

Haben Sie Interesse, möchten sich über die Reise grundsätzlich informieren oder sich anmelden? Dann rufen Sie uns gerne jederzeit unter der Telefon Nr. 0251-488 20 50. 

14.12.2013

Kurzweiliger Abend im Cafe Schnabulenz

Gut besucht war der ‘Pan y Arte’-Abend im Münsteraner Café Schnabulenz am 12. Dezember. Die ehemalige Freiwillige, Bente Boerstra, berichtete von ihrem Einsatz in der Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek mit dem Bücherbus Bertolt Brecht. Ergänzt wurden Bentes spannende Erfahrungen in Nicaragua mit Informationen über Land und Leute von ‘Pan y Arte’-Mitarbeiterin Ulla Nimpsch-Wiesker. Ein kurzweiliger Abend für Jung und Alt!

11.11.2013

6. ‘Pan y Arte’-Tag findet große Resonanz

Mehr als 60 Gäste folgten am Samstag, 9. November, unserer Einladung in die City-Kirche nach Wuppertal und nahmen am sechsten ‘Pan y Arte’-Tag teil. In familiärer Atmosphäre nutzten die interessierten Besucher - unter ihnen viele langjährige Unterstützer unserer Arbeit und ehemalige Reiseteilnehmer - die Gelegenheit, einen aktuellen Einblick in die Projektarbeit zu erhalten. Unse.r Vorsitzender Henning Scherf und Projektleiter Dieter Stadler gaben ebenso eine aktuelle Einschätzung der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in Nicaragua. Bente Boerstra und Pia Kampkötter, die im Sommer ihren Freiwilligendienst in der Bibliothek und bei ‘Música en los Barrios’ beendet haben, berichteten von ihren ganz persönlichen Erfahrungen."Standing ovations" gab es für den nicaraguanischen Trompeter David Jarquín und seine Begleiterin am Klavier, die das Publikum mit ihrer Leidenschaft für die Musik begeisterten. Zwischen den Programmpunkten gab es Zeit für regen Austausch. Die Resonanz allerBeteiligten fiel sehr positiv aus - freuen wir uns also schon auf den siebten ‘Pan y Arte’-Tag im November 2014 in München!

17.09.2013

Dokumentarfilm über Elisabeth Zilz und ihren Bücherbus ‘Bertolt Brecht’

Die neue Dokumentation ‘Mit revolutionären Grüßen’ der Kölner Produktionsfirma Florianfilm GmbH

 

Endlich ist es soweit! Der im Jahr 2012 entstandene Dokumentarfilm über die Projektgründerin Elisabeth Zilz und ihren Bücherbus ‘Bertolt Brecht’ in Nicaragua ist fertig. Viktor Apfelbacher und Jonas Niewianda von der Kölner Produktionsfirma Florianfilm GmbH haben mehrere Wochen in Nicaragua einen beeindruckenden Film gedreht. Erstmalig gezeigt wird die Dokumentation „Mit revolutionären Grüßen“ beim Filmfest Hamburg am 02. Oktober 2013, um 19:00 Uhr im Metropolis Kino Hamburg, Kleine Theaterstraße 10. Im Anschluss an den Film werden in einem Podiumsgespräch  Reiner Weiß, ein alter Wegbegleiter von Elisabeth Zilz, Luise Scherf, Vorstand ‘Pan y Arte’, und Viktor Apfelbacher  Fragen beantworten und von den Dreharbeiten berichten. Wir freuen uns, dass die öffentliche Präsentation der Dokumentation dem Projekt in Nicaragua und Elisabeth Zilz´ Idee weitere Aufmerksamkeit verschafft.

 

Vor einem Jahr, am 28. August 2012, verstarb Elisabeth Zilz im Alter von fast 90 Jahren. Ihr haben die Filmemacher ihre Dokumentation gewidmet.

18.09.2013

Spuren - Huellas, Kunstausstellung mit nicaraguanischen Künstlern

Wir möchten Sie auf eine Ausstellung aufmerksam machen mit nicaraguanischen und deutschen Künstlern, die das BKK Kunstforum Düsseldorf in der Birkenstraße 47 vom 19.9.-6.10. veranstaltet. Acht Künstler zeigen ihre ganz unterschiedlichen Werke aus den Bereichen Fotografie, Zeichnung, Mix-Media-Objekt, Video und Malerei. Von Düsseldorf aus zieht die Ausstellung anschließend  in die Botschaft der Republik Nicaragua in Berlin und wird Anfang 2014 auch im Kulturzentrum ‘Casa de los Tres Mundos’ in Granada / Nicaragua zu sehen sein.

23.06.2013

Das Jahr 2012 im Überblick

 

Der neue Jahresbericht 2012 liegt hier für Sie zum Download vor.

23.01.2013

Ernesto Cardenals Gesamtwerk "Aus Sternen geboren"

Das 2012 erschienene poetische Gesamtwerk  Ernesto Cardenals „Aus Sternen geboren“ können Sie über unsere Geschäftsstelle erwerben (2 Bände in Kassette, ca. 1300 Seiten, € 56,00 einschließlich Porto und Verpackung).

 Cardenals Verse sind Ausdruck all dessen, wofür er steht: für eine Theologie, die sich der Trennung von Diesseits und Jenseits entzieht, für den Glauben an eine Welt, die der Harmonie zustrebt und schließlich für ein besonderes Verständnis von der Liebe. Es schließt Sinnlichkeit und Begehren ein, umgreift mühelos die gesamte Schöpfung vom Allerkleinsten bis zum Kosmos und mündet in Verantwortung. Die Gesamtausgabe des poetischen Werks Ernesto Cardenals enthält neben allen Gedichten auch die Psalmen und das Opus magnum Canticó Cosmicó.

Bitte rufen Sie uns an, schicken eine Mail oder füllen unser Kontaktformular aus, wenn Sie ein Exemplar bestellen möchten!

 

Ernesto Cardenal und ‘Pan y Arte’:

 

„Du als Kulturschaffender musst auch etwas für die Kultur tun.“ Es war Ernesto Cardenal, der den ‘Pan y Arte’-Gründer Dietmar Schönherr in den 1980er Jahren nach anfänglicher Skepsis davon überzeugte, dass Kunst und Kultur in Nicaragua kein Luxus, sondern ein ebenso dringendes menschliches Bedürfnis sind wie das tägliche Brot. Seither ist der Nicaraguaner den ‘Pan y Arte’-Projekten eng verbunden.

 

03.01.2013

Nächste Projektreise nach Nicaragua

In diesem Jahr reisen wir aufgrund der großen Nachfrage gleich zweimal nach Nicaragua. Die nächste Projektreise findet vom 5.-19. Oktober 2014 statt. Neben den Projektbesuchen erleben die Teilnehmer die Naturvielfalt des Landes, historische Highlights und die herzliche Gastfreundschaft seiner Bewohner. Den Termin, das detaillierte Programm und alle weiteren Infos zu Reiseverlauf, Preisen und Leistungen finden Sie in unserem Downloadbereich.

Haben Sie Interesse, möchten sich über die Reise grundsätzlich informieren oder sich anmelden? Dann rufen Sie uns gerne jederzeit unter der Telefon Nr. 0251-488 20 50.

 

 

04.05.2012

Ehrung für Ernesto Cardenal

Der nicaraguanische Poet Ernesto Cardenal (87) erhält in Spanien den XXI. Preis "Königin Sofia für ibero-amerikanische Poesie". Der Preis ist in der spanischsprachigen Literaturszene äußert renommiert. Eine schöne Auszeichnung für das Lebenswerk Ernesto Cardenals!

30.11.2011

Auszeichnung für Dietmar Schönherr

Die österreichische Bundesministerin Dr. Claudia Schmied verlieh dem ‘Pan y Arte’-Gründer Dietmar Schönherr am 24. November 2011 in Wien das ‘Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse’.  Die Auszeichnung erhielt Dietmar Schönherr für seine außerordentlichen Leistungen als Schauspieler, Moderator und Regisseur sowie für sein humanitäres Engagement in Nicaragua. Dietmar Schönherr nahm die Auszeichnung sichtlich gerührt entgegen: "Alles, was ich in Nicaragua gemacht habe, ist wichtiger als meine Filme." Wir gratulieren!

 

 

07.10.2011

 

Förderer und Aktive von ‘Pan y Arte’ treffen sich in Berlin

Einen kurzweiligen Tag erlebten rund 50 Spender, Interessierte und Aktive von ‘Pan y Arte’ Anfang Oktober 2011 in Berlin. Neben der Information rund um die vier ‘Pan y Arte’-Projekte, deren Geschichte, aktuelle Entwicklungen und jüngste Erfahrungen von ehemaligen Freiwilligen, stand der Austausch untereinander im Vordergrund. Die Tübinger ‘Grupo Sal’ untermalte den Tag mit lateinamerikanischen Klängen. Auch im nächsten Jahr ist die fünfte Auflage dieser Veranstaltung geplant. Sie wird voraussichtlich in Karlsruhe stattfinden.

17.5.2011

Neuer Webauftritt

Am 17. Mai geht unser neuer Webauftritt online – von vielen Spendern und Interessierten lange erwartet! Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Stöbern und freuen uns auf Ihr Feedback! Schauen Sie zukünftig öfter einmal bei uns vorbei und finden Sie Spannendes und Neues!

Seite drucken

 

Ihre Hilfe
für Nicaragua.

»Jetzt spenden!

Vernetzen Sie sich mit uns:
Pan y Arte auf YouTube
Newsletter abonnieren :

Erfahren Sie, was uns bewegt und was Sie tun können.

Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.