Menschen aus den Projekten: Maria Elena Cantarero

Maria Elena Cantarero ist eine der dienstältesten Mitarbeiterinnen im Kulturzentrum Casa de los Tres Mundos in Granada. Sie arbeitet in der Verwaltung und steht der Projektleitung mit Rat und Tat zur Seite.

Maria Elena, Du zählst zu den ersten MitarbeiterInnen hier an der Casa. Wie lange arbeitest Du schon bei uns?

23 Jahre.

 

Wow! Und wie bist Du damals eigentlich auf unser Kulturzentrum gestoßen?

Am Anfang war ich im Rathaus als Sekretärin angestellt. Und da wir damals gemeinsam Projekte mit der Casa de los Tres Mundos abwickelten, hatte ich mein Büro im selben Gebäude, also hier.  Danach hat mich Dieter Stadler ausschließlich für die Projekte der Casa angestellt.

 

Die Casa ist in den letzten Jahren immer weiter gewachsen, und als Verwaltungsassistentin hast Du immens zu tun. Oft sieht man Dich noch spät abends hier werken....

Jaja. Ich mag’s, wenn’s im Büro etwas ruhiger wird, nach 17h. Tagsüber ist es oft ziemlich stressig, die Leute gehen aus und ein: Eltern, Schüler, Künstler, Musiker, viele wollen Auskunft über Events, Infos über Kurse, zahlen Beiträge, etc. Abends ist es dagegen still und da kann ich konzentrierter arbeiten. Dann dreh' ich ein bisschen Musik auf und es macht mir nichts aus, wenn ich auch mal später abends heimkomme.

 

Kommst Du nach so vielen Jahren immer noch gerne in die Casa?

Klar! Ich verbringe mehr Zeit hier als zuhause... Hier gehen so viele Leute ein und aus, und man lernt ganz verschiedene Menschen kennen, mit unterschiedlicher sozialer Herkunft, aus anderen Ländern...

Ja, und die Arbeitsatmosphäre in der Casa ist total angenehm: Es gibt keinen Neid, Intrigen oder Wettbewerb - das ist oft schrecklich in anderen Betrieben. Das mag ich besonders an der Casa, wir haben ein super Arbeitsklima und sind ein tolles Team!

 

Viele nennen Dich „die gute Seele der Casa“.  Man sieht Dich immer freundlich und zuvorkommend. Explodierst Du nicht auch manchmal, ohne dass man´s Dir anmerkt?!

Hehe, ja manchmal schon. Es gibt Leute, (Künstler!), die sind manchmal etwas anstrengend, weil sie richtig ungeduldig werden können [lacht]. Und ich hab ja viel zu tun. Ich informiere über die Kurse, nehme Zahlungen entgegen, Spenden, Einnahmen des Radios oder unserer kleinen Ladens an der Türe, und ich organisiere die Events.

 

Was sind Deine Ziele und Wünsche für die Zukunft?

Ich würde mir wünschen, dass die Casa in diesem Jahr wieder mehr Veranstaltungen macht - in diesem Bereich wurde ja 2018 wegen der schwierigen Situation im Land vieles abgesagt. Und  es wäre toll, das alljährliche Fest für die Angestellten, mit Spielen und Tanzen, wieder aufleben zu lassen - das sollten wir dieses Jahr auf keinen Fall streichen!

Claudia Berns Ansprechpartnerin für Presse-Anfragen

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